Berlins Clubkultur feiert ihr Comeback mit einem einzigartigen Festival im Oktober
Evangelos RörrichtBerlins Clubkultur feiert ihr Comeback mit einem einzigartigen Festival im Oktober
Berlins Clubszenen rücken im Herbst in den Mittelpunkt – mit dem Tag der Clubkultur
Vom 3. bis 12. Oktober feiert das Festival die soziale und politische Bedeutung der Partykultur. Über 100 Veranstaltungen verbinden etablierte Clubs mit underground Locations in der ganzen Stadt.
Den Auftakt macht am 2. Oktober eine Kooperation zwischen dem Club der Visionäre und dem CTM im Haus der Visionäre. Zwei Tage später, am 3. Oktober, wird Mark Reeders Dokumentarfilm B-Movie gezeigt, der Berlins kulturellen Wandel nach dem Mauerfall nachzeichnet. Am 4. Oktober folgt im Tipsy Bear in Prenzlauer Berg eine Drag-Show.
Das Festival spiegelt Berlins einzigartige Clubgeschichte wider: Nach dem Fall der Mauer 1989 wurden leere Fabriken und Kraftwerke – wie der Tresor, der später in einem Banktresor entstand – zu illegalen Partyorten. Geringe Mieten und rechtliche Grauzonen begünstigten eine DIY-Subkultur, die die heute weltberühmte Techno-Szene prägte.
Veranstaltet wird das neuntägige Festival von der Clubkommission Berlin. Das vollständige Programm und weitere Infos gibt es unter tagderclubkultur.berlin.
Der Tag der Clubkultur zeigt, wie sich Berlins Nachtleben von verlassenen Räumen zu einem globalen Phänomen entwickelte. Mit Filmvorführungen, Performances und Diskussionen verbindet das Festival die Vergangenheit der Stadt mit ihrer heutigen Clublandschaft. Die Veranstaltungen laufen bis zum 12. Oktober.






