14 April 2026, 20:20

Betrüger überlisten Autohandel mit gefälschten Websites und gestohlenen Identitäten

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Betrüger überlisten Autohandel mit gefälschten Websites und gestohlenen Identitäten

Betrug im deutschen Autohandel nimmt zu – und wird immer schwerer zu erkennen

Kriminelle setzen zunehmend auf gefälschte Websites, gestohlene Identitäten und manipulierte Dokumente, um Käufer und Verkäufer zu täuschen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) warnt, dass diese Betrugsmaschen von Tag zu Tag raffinierter werden.

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Die Täter zielen dabei gezielt auf gewerbliche Unternehmen ab und agieren oft im Rahmen internationaler Netzwerke. Eine gängige Methode besteht darin, Fahrzeuge unter den Namen bekannter Autohäuser anzubieten, die diese Fahrzeuge nie besessen haben. Weitere Betrugsformen umfassen gefälschte Händlerprofile, manipulierte Online-Anzeigen und vorgetäuschte Zahlungsbestätigungen.

Der ZDK betont, dass Autohandelsbetrug heute hochgradig digitalisiert ist und sich häufig erst bei genauer Prüfung erkennen lässt. Kriminelle nutzen digitale Plattformen, gestohlene Identitäten und gefälschte Papiere, um ihre Machenschaften durchzuziehen. Der Verband ruft Autohäuser und Werkstätten dazu auf, wachsam zu bleiben und strengere interne Kontrollen einzuführen.

ZDK-Präsident Thomas Peckruhn fordert eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Strafverfolgungsbehörden. Seinem zufolge sind spezialisierte Cybercrime-Einheiten, schärfere Regulierungen für Online-Plattformen und sichere digitale Identifizierungsverfahren unerlässlich. Autohäuser sollten zudem klare interne Abläufe etablieren, Geschäftspartner gründlich prüfen und strenge Zahlungsprotokolle einhalten, um Risiken zu minimieren.

Der Anstieg der Betrugsfälle im Autohandel unterstreicht die dringende Notwendigkeit besserer Sicherheitsvorkehrungen in der gesamten Branche. Händler müssen nun zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um Transaktionen zu überprüfen und sich vor digitalem Betrug zu schützen. Ohne wirksamere Schutzmechanismen bleiben Unternehmen und Käufer anhaltend anfällig für immer professioneller organisierte Betrugsversuche.

Quelle