17 March 2026, 18:25

Blutige Messerattacke in Flensburg: 17-Jähriger bei Jugendschlägerei schwer verletzt

Polizeiauto vor einem Backsteingebäude mit einem Mast im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund geparkt, wahrscheinlich an einer Schule nach einem Messerangriff.

Messerstecherei in Flensburg - 17-Jähriger Verletzter - Blutige Messerattacke in Flensburg: 17-Jähriger bei Jugendschlägerei schwer verletzt

Gewalttätige Auseinandersetzung unter Jugendlichen in Flensburg: 17-Jähriger mit schweren Stichverletzungen

Bei einer brutalen Schlägerei unter Jugendlichen in Flensburg ist ein 17-Jähriger mit schweren Stichwunden verletzt worden. An dem Vorfall, an dem etwa 30 Personen beteiligt waren, kam es am späten Nachmittag gegen 15:45 Uhr in einer Tiefgarage im Stadtzentrum. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden, die die Ermittlungen voranbringen könnten.

Die Auseinandersetzung hatte sich bereits am frühen Nachmittag zugespitzt, als es in der Tiefgarage zu mehreren körperlichen Attacken kam. Augenzeugen berichteten, dass einige Beteiligte Messer bei sich trugen. Zudem soll es in der Nähe des Busbahnhofs zu einer weiteren Rangelei gekommen sein, bei der angeblich ein Schlagring eingesetzt wurde. Der 17-jährige Verletzte erlitt tiefe Schnittwunden an den Unterarmen und musste notoperiert werden. Mittlerweile konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.

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Viele der Beteiligten flüchteten noch vor Eintreffen der Beamten. Die Polizei, darunter Einheiten von Bundes- und Landesbehörden, setzte mehrere Streifenwagen ein, um die Lage zu beruhigen. Fünf Personen wurden vorläufig zur Befragung festgenommen, bisher gab es jedoch keine offiziellen Festnahmen. Die Ermittler arbeiten derzeit mit Zeugenaussagen, um mögliche Tatverdächtige zu identifizieren.

Der Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Entwicklung in Flensburg ein: Dort ist die Jugendkriminalität – definiert als Straftaten mit Tatverdächtigen unter 21 Jahren – seit 2021 um etwa 15 Prozent angestiegen. Die Polizeistatistik verzeichnet einen Anstieg der Fälle von 180 auf 210 pro Jahr, während in Kiel ein Rückgang um 5 Prozent und in Lübeck stagnierende Zahlen zu verzeichnen sind.

Die Ermittlungen zu der Schlägerei laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Polizei ruft alle Personen mit relevanten Informationen auf, sich zu melden. Der Verletzte hat sich mittlerweile von seinen Verletzungen erholt, doch die Suche nach den Verantwortlichen geht weiter. Die Beamten werten derzeit Zeugenaussagen und weitere Beweismittel aus, um zusätzliche Tatverdächtige zu ermitteln.

Quelle