31 March 2026, 00:22

Brandenburgs Regierung verstärkt ihr Team mit zwei neuen Staatssekretären

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Brandenburgs Regierung verstärkt ihr Team mit zwei neuen Staatssekretären

Die Landesregierung Brandenburgs stockt ihr Team der Staatssekretäre mit zwei neuen Berufungen auf. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wird am Dienstag Friederike Haase und Jörg Treffke offiziell in ihre Ämter einführen. Beide übernehmen zusätzliche Staatssekretärsposten in ihren jeweiligen Ressorts.

Die personellen Veränderungen sind Teil umfassender Anpassungen, um die wachsende Arbeitsbelastung in zentralen Bereichen zu bewältigen.

Friederike Haase wechselt als zweite Staatssekretärin ins Ministerium für Gesundheit und Soziales. Zuvor war sie im Wirtschaftsministerium tätig. Gesundheitsminister René Wilke (SPD) verfügt damit künftig über zwei Staatssekretäre – neben dem bereits amtierenden Johannes Wagner.

Die SPD-Fraktion begründete die zusätzliche Besetzung mit der hohen Arbeitsdichte und der breiten Aufgabenspanne des Ressorts. Auch das Innenministerium erhält mit Jörg Treffke einen zweiten Staatssekretär. Treffke war bereits im Ministerium tätig, zuletzt leitete er die Abteilung für Sicherheit und Spionageabwehr im Landesamt für Verfassungsschutz.

Innenminister Jan Redmann (CDU) wird damit ebenfalls über zwei Staatssekretäre verfügen – neben dem bereits amtierenden Uwe Schüler. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Zahl der Staatssekretäre im Innenressort auf vier verdoppelt – doppelt so viele wie in anderen Ministerien üblich. Frühere Koalitionsvereinbarungen hatten die Komplexität der Aufgaben in den Bereichen Sicherheit und Migration als Begründung für den Ausbau angeführt.

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Sowohl Haase als auch Treffke werden im Rahmen der Kabinettssitzung am Dienstag offiziell ernannt. Die neuen Staatssekretäre treten ihre Ämter unmittelbar nach der formellen Bestellung an. Mit den Personalerweiterungen reagiert die Landesregierung auf steigende Anforderungen in den Bereichen Gesundheit, Soziales und innere Sicherheit. Die Maßnahme wird als sachlich begründeter Schritt dargestellt – und nicht als politische Aufstockung.

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