20 April 2026, 02:20

Bremen fordert härtere Strafen und mehr Schutz für Nahverkehrs-Beschäftigte

Plakat mit einem Zug auf den Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' bewirbt.

Bremen fordert härtere Strafen und mehr Schutz für Nahverkehrs-Beschäftigte

Angriffe auf Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland nehmen dramatisch zu – allein im vergangenen Jahr wurden über 3.200 körperliche Übergriffe registriert. Als Reaktion darauf setzt sich Bremen für strengere Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter:innen und für mehr Sicherheit im Schienenverkehr bundesweit ein.

Die Hansestadt fordert schärfere Strafen für Täter, die Verkehrsbedienstete angreifen. Zudem verlangt sie gesicherte Finanzmittel für zusätzliche Zugbegleiter:innen und Sicherheitskräfte in Zügen und auf Bahnhöfen. Ein flächendeckendes Verbot von Waffen und Messern in Bahnanlagen gehört ebenfalls zu den zentralen Forderungen.

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Bremen unterstützt zwar einen gemeinsamen Aktionsplan für mehr Sicherheit im Schienenverkehr, besteht aber auf klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Zudem hat die Stadt eine verstärkte Präsenz der Bundespolizei gefordert – inklusive Echtzeit-Zugriff auf die Videoüberwachung in den Zügen. Rein technische Lösungen wie Kameras oder Alarmanlagen reichen nach Ansicht Bremens allein nicht aus.

Stattdessen plädiert die Stadt für einen flexiblen, risikobasierten Einsatz von Personal. Dadurch könnten Sicherheitskräfte gezielt dort stationiert werden, wo die Gefahr am größten ist – statt sich auf starre Dienstpläne oder automatisierte Systeme zu verlassen.

Ziel der Bremer Vorschläge ist es, die Gewalt gegen Beschäftigte im Verkehrssektor zu verringern und die Sicherheit im Schienenverkehr insgesamt zu erhöhen. Die Forderungen umfassen härtere Strafen, mehr Personal und eine bessere Abstimmung zwischen den Behörden. Würden diese Maßnahmen umgesetzt, könnten sie sowohl für Mitarbeiter:innen als auch für Fahrgäste sicherere Bedingungen schaffen.

Quelle