Dänemarks WM-Aus im Elfmeterschießen – Rønnows bittere Rückkehr endet enttäuschend
Maria-Theresia ThanelDänemarks WM-Aus im Elfmeterschießen – Rønnows bittere Rückkehr endet enttäuschend
Dänemarks WM-Träume enden im Penalty-Elfmeterschießen gegen Tschechien
Die dänischen Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft endeten mit einem herben Rückschlag: Im Playoff-Finale unterlag die Mannschaft der Tschechischen Republik im Elfmeterschießen. Die Niederlage markierte ein bitteres Comeback für Torhüter Frederik Rønnow, der sich kurzzeitig aus der Nationalelf zurückgezogen hatte, bevor er Anfang 2026 ins Team zurückkehrte. Trotz seines Engagements wirft das Ausscheiden der Dänen nun Fragen über die Zukunft auf der Torhüterposition auf.
Rønnow hatte seinen Rücktritt aus der dänischen Nationalmannschaft im November 2024 bekannt gegeben – nach einer langen Zeit als Stammtorwart. Doch bereits zu Beginn des Jahres 2026 zwang eine Verletzungskrise in der Mannschaft ihn zur Rückkehr, gerade noch rechtzeitig für die WM-Playoffs.
Er stieß spät zum Kader dazu und brachte Erfahrung mit, doch am Ende stand die Enttäuschung: Die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Tschechien besiegelte das Aus. Obwohl Rønnow im Finale nicht zum Einsatz kam, wurde er am 2. April 2026 erneut in den Kader berufen – und ließ damit die Tür für künftige Nominierungen offen.
Der 33-Jährige ist seit 2021 eine Schlüsselfigur beim 1. FC Union Berlin. Trotz der jüngsten Schwächephase des Vereins – in den letzten zwölf Spielen gab es nur zwei Siege – bleibt seine eigene Leistung konstant. Ein einst komfortabler Vorsprung auf die Abstiegsränge ist auf sieben Punkte geschrumpft. Rønnow betont jedoch, dass die Enttäuschung mit der Nationalmannschaft seine Leistungen für Union nicht beeinträchtigen werde.
Sein nächster Auftritt steht am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr MEZ an, wenn Union Berlin den FC St. Pauli in einem entscheidenden Ligaspiel empfängt – live auf DAZN. Abseits des Platzes verlängerte Rønnow im vergangenen Sommer seinen Vertrag mit dem Verein, ohne dass die genauen Konditionen bekannt wurden. Er deutete sogar an, dass seine Karriere in Berlin enden könnte – abhängig von künftigen Gesprächen mit dem dänischen Nationaltrainer.
Seine internationale Zukunft bleibt ungewiss, doch sein Fokus liegt derzeit auf Unions Kampf gegen den Abstieg. Die Erfahrung des Torwarts wird in den kommenden Wochen sowohl für seinen Verein als auch für eine mögliche Rückkehr in die Nationalmannschaft entscheidend sein. Zunächst aber gilt es, den Klassenerhalt in der Bundesliga zu sichern.






