Dehoga-Präsident fordert rasche Reformen für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum
Evangelos RörrichtDehoga-Präsident fordert rasche Reformen für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum
Der Präsident des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Guido Zöllick, hat Politiker zu zügigen wirtschaftlichen Reformen aufgefordert. Er warnte, dass die Zeit für entschlossenes Handeln davonläuft, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft zu stärken.
Schimke kritisierte die Vorschläge der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi, darunter die geplante betriebliche Rentenpflicht. Diese würden die Bürokratie und die Lohnnebenkosten für Unternehmen erhöhen, ohne Wachstum oder Beschäftigung zu fördern, argumentierte er. Der Branchenverband setzt große Hoffnungen in den anstehenden Krisengipfel im Kanzleramt, um diese Bedenken auszuräumen.
Schimke betonte zudem die Dringlichkeit der Verabschiedung des Arbeitszeitgesetzes. Er hofft, dass der Gipfel die Koalitionsspitze dazu bewegt, noch vor der Sommerpause eine einheitliche Wochenarbeitszeit einzuführen. Gefragt sei Pragmatismus statt Klassenkampf, um stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft zu sichern, fügte er hinzu.
Der Verband erwartet von der Koalition, die vereinbarten Reformen ohne Verzögerung voranzutreiben. Schimke ist überzeugt, dass solche Maßnahmen unverzichtbar sind, um weitere wirtschaftliche Belastungen zu vermeiden. Der Krisengipfel könnte die nötige Klarheit bringen, um voranzukommen.






