DFB-Team glänzt im Angriff – doch die Abwehr bleibt ein Sorgenkind vor der WM 2026
Frida StiebitzDFB-Team glänzt im Angriff – doch die Abwehr bleibt ein Sorgenkind vor der WM 2026
Die deutsche Nationalmannschaft hat zwei torreiche Testspiele vor der WM 2026 absolviert. Am 27. März traf sie in Basel auf die Schweiz, drei Tage später folgte in Stuttgart das Spiel gegen Ghana. Beide Partien offenbarten trotz insgesamt sechs erzielter Treffer deutliche Schwächen in der Defensive.
Das erste Spiel gegen die Schweiz endete mit einem 4:3-Sieg für Deutschland. Florian Wirtz glänzte mit einer herausragenden Leistung und wurde als weltklasse gefeiert. Doch die Abwehr hatte ihre Probleme: Drei Gegentore kassierte das Team bei nur sieben Schweizer Torabschlüssen. Nico Schlotterbeck sorgte sogar selbst für eine Torchance des Gegners – ein weiteres Warnsignal. Kai Havertz führte die Offensive an, während Joshua Kimmich ungewöhnt als Rechtsverteidiger statt in seiner gewohnten Mittelfeldrolle spielte.
Gegen Ghana sicherte sich Deutschland in Stuttgart einen 2:1-Erfolg. Niclas Füllkrug begann in der Startelf, doch es war der eingewechselte Deniz Undav, der mit dem entscheidenden Treffer glänzte. Julian Nagelsmann blieb seiner taktischen Linie treu und ließ Undav erneut auf der Bank. Trotz der defensiven Mängel wurde Antonio Rüdiger vom ARD-Kommentator Philipp Sohmer als "weltklasse" bezeichnet.
Nach beiden Spielen räumte Nagelsmann ein, dass andere Nationen als Favoriten in die WM 2026 gehen. Die Verwundbarkeit seiner Mannschaft war offensichtlich – selbst gegen Ghana, das über weite Strecken kaum offensive Ambitionen zeigte.
Die Vorbereitung der DFB-Elf verlief mit gemischten Ergebnissen. Sechs Tore in zwei Spielen unterstreichen die Stärke im Angriff, doch die defensiven Patzer bleiben ungelöst. Mit der bevorstehenden WM wird Nagelsmanns starre Herangehensweise und seine taktischen Entscheidungen weiter auf dem Prüfstand stehen.






