DUH fordert Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen für Milliardenersparnis beim Sprit
Claudius KeudelDUH fordert Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen für Milliardenersparnis beim Sprit
Die Umweltorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert ein bundesweites Tempolimit, um den Spritverbrauch zu senken. Nach Angaben der Organisation könnten dadurch jährlich Milliarden Liter Benzin und Diesel eingespart werden. Auch die Verkehrsexpertin Dorothee Saar unterstützt die Forderung und dringt auf schnelle Maßnahmen – insbesondere auf Autobahnen und Landstraßen.
Die DUH schlägt vor, das Tempo auf Landstraßen auf 80 km/h zu begrenzen. Für Autobahnen empfiehlt Saar ein Tempolimit von 100 km/h. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren – und das ohne aufwendige Infrastrukturprojekte.
Laut Berechnungen der Organisation ließe sich durch ein flächendeckendes Tempolimit jährlich bis zu 4,7 Milliarden Liter Sprit einsparen. Saar bezeichnet den Vorschlag als eine schnelle, kostengünstige Lösung, die langwierige Diskussionen überflüssig mache.
Zwar brachte die DUH auch autofreie Sonntage ins Spiel, doch Saar räumte ein, dass solche Maßnahmen kaum spürbare Effekte hätten. Stattdessen betonte sie, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen messbare Einsparungen bringen würden.
Der Vorstoß setzt auf einfache, kontrollierbare Temporegeln, um den Spritverbrauch in ganz Deutschland zu drosseln. Würden die Pläne umgesetzt, beträfen die Änderungen sowohl Landstraßen als auch Autobahnen. Die DUH versichert, dass die Maßnahme sofort wirken und keine finanziellen Belastungen mit sich bringen würde.






