Džeko glänzt bei Schalke – doch Rote Karte bremst Aufstiegshoffnungen
Frida StiebitzZwei-Spiel-Sperre für Dzeko - Schalke legt Berufung ein - Džeko glänzt bei Schalke – doch Rote Karte bremst Aufstiegshoffnungen
Edin Džeko macht bei Schalke 04 sofort Eindruck – doch Rote Karte wirft Fragen auf
Edin Džeko hat nach seinem Wechsel zu Schalke 04 in der 2. Bundesliga im Januar einen sofortigen Eindruck hinterlassen. Der 39-jährige Stürmer, der nach 13 Jahren in die deutsche Liga zurückkehrt, steuerte in nur sechs Spielen bereits neun Tore und Vorlagen bei. Doch seine jüngste Rote Karte in einem hitzigen Unentschieden gegen Hannover 96 bringt seine Einsatzfähigkeit in Gefahr.
Džekos zweites Debüt bei Schalke begann vielversprechend: Seit seinem Winterwechsel von Fenerbahçe erzielte er vier Tore und bereitete drei weitere vor. Seine Erfahrung und Abschlussstärke machten ihn schnell zu einer Schlüsselfigur im Aufstiegsrennen des Teams. Doch in der 52. Minute des 2:2 gegen Hannover 96 erlebte er einen Rückschlag.
Schiedsrichter Robin Braun zeigte Džeko nach einem riskanten Foul mit hohem Fuß gegen Husseyn Chakroun die Rote Karte. Schalke kündigte umgehend an, gegen die daraus resultierende Zweispielsperre Berufung einlegen zu wollen. Der Verein hält die Strafe für zu hart und argumentiert, dass das Foul Chakrouns Sicherheit nicht rücksichtslos gefährdet habe.
Scheitert die Berufung, würde Džeko die anstehenden Spiele gegen Darmstadt 98 und den Karlsruher SC verpassen. Sein Fehlen wäre ein herber Verlust, bedenkt man seine aktuelle Form und Führung auf dem Platz. Die Entscheidung liegt nun beim Sportgericht der Liga.
Über den Erfolg des Einspruchs wird sich zeigen, ob Džeko bereits im nächsten Spiel wieder auflaufen darf oder die Sperre absitzen muss. Seine Leistungen haben bereits Spekulationen über eine Vertragsverlängerung befeuert – vorausgesetzt, er bleibt verletzungsfrei. Der Ausgang des Berufungsverfahrens könnte sowohl seine unmittelbare Rolle als auch die Aufstiegsambitionen des Teams beeinflussen.






