30 April 2026, 22:22

Evangeline Lilly greift Disney nach Marvel-Entlassungen scharf an

Eingang zu Universal Studios Hollywood mit einem Bogen mit Text, einer Statue, Besuchern, Grünflächen, Gebäuden, einem Fahnenmast mit einer Flagge und einem bewölkten Himmel.

Evangeline Lilly greift Disney nach Marvel-Entlassungen scharf an

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp in den Marvel-Filmen, hat Disney öffentlich wegen der jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios kritisiert. Die Schauspielerin äußerte ihren Frust in den sozialen Medien und markierte das Unternehmen direkt in ihrem Beitrag. Ihre Äußerungen kommen nur wenige Monate, nachdem sie im Juni 2024 ihren Rückzug aus der Schauspielerei bekannt gegeben hatte.

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Lilly richtete ihren Zorn gegen Disney, das etwa 1.000 Mitarbeiter bei Marvel Studios entlassen hatte. Sie warf dem Konzern vor, genau die Menschen im Stich zu lassen, die zu seinem Erfolg beigetragen hätten. In ihrem Post lobte sie insbesondere die Künstler hinter den "goldenen Jahren von Marvel" und hob ihre harte Arbeit hervor.

Neben Disney kritisierte sie auch die Politiker in Kalifornien, die das Problem ihrer Meinung nach ignorierten. Ihre Sorgen erstreckten sich zudem auf den zunehmenden Einsatz von KI-generierter Kunst und die Frage, wie diese die Existenzgrundlage menschlicher Künstler weiter bedrohen könnte. Obwohl Lilly sich aus der Schauspielerei zurückgezogen hat, bleibt sie eine lautstarke Unterstützerin derer, die noch in der Branche arbeiten.

Ihre Rücktrittsankündigung Anfang dieses Jahres markierte das Ende einer langen Karriere, doch ihre jüngsten Stellungnahmen zeigen, dass sie sich aus den Branchendebatten nicht zurückzieht. Durch die direkte Markierung Disneys stellte sie sicher, dass ihre Botschaft sowohl das Unternehmen als auch dessen Publikum erreichte.

Die Entlassungen bei Marvel Studios haben bei einer der ehemaligen Stars des Studios eine heftige Reaktion ausgelöst. Lillys Kritik unterstreicht die Spannungen zwischen unternehmerischen Entscheidungen und den Auswirkungen auf die kreativen Teams. Angesichts von 1.000 verlorenen Arbeitsplätzen wird die Debatte über die Rolle von KI in der Unterhaltungsbranche – und die Verantwortung der Studios – voraussichtlich weitergehen.

Quelle