FC Bayern München kämpft ganzjährig gegen Rassismus und für Inklusion
Maria-Theresia ThanelFC Bayern München kämpft ganzjährig gegen Rassismus und für Inklusion
FC Bayern München bezieht im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus klar Position
Vom 16. bis 29. März engagiert sich der FC Bayern München im Kampf gegen Rassismus – doch das Engagement des Vereins geht weit über diese Aktionswochen hinaus. Mit ganzjährigen Initiativen fördert der Club Inklusion und stellt sich aktiv gegen Diskriminierung.
Doch es bleibt nicht bei symbolischen Gesten: Die Kampagne Rot gegen Rassismus zielt darauf ab, durch Aufklärung und Dialog nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Der Einsatz gegen Rassismus ist fest in der langfristigen Strategie des Vereins verankert. Jährlich arbeitet der FC Bayern mit der Israelitischen Kultusgemeinde zusammen und veranstaltet ein Gedenkwochenende. Dabei kommt der Holocaust-Überlebende Abba Naor zu Wort, der Jugendspielern und Mitarbeitenden von seinen Erfahrungen berichtet – eine wichtige Auseinandersetzung mit historischen und heutigen Formen von Vorurteilen.
FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer betont immer wieder die Verantwortung des Sports, Ausgrenzung entgegenzutreten. Seine Haltung deckt sich mit der von Vincent Kompany, dessen eindringliche Worte nach einem mutmaßlichen rassistischen Vorfall gegen Vinícius Júnior nachhallten. Hainer ist überzeugt: Durch Wertevermittlung und eine klare Haltung lassen sich Barrieren abbauen und Einstellungen verändern.
Dialog und Bildung stehen im Mittelpunkt von Bayerns Ansatz. Das soziale Engagement des Vereins endet nicht mit einer Kampagne oder einer Saison – es kennt keinen Schlusspfiff. Die Initiativen des FC Bayern reichen weit über die Internationalen Wochen gegen Rassismus hinaus. Durch Partnerschaften, Zeitzeugengespräche und kontinuierliche Aufklärungsarbeit unterstreicht der Club sein Bekenntnis gegen Diskriminierung. Die Botschaft ist deutlich: Der Fußball muss eine aktive Rolle dabei spielen, eine inklusivere Gesellschaft mitzugestalten.






