Fulda testet 24-Stunden-Unternehmensgründung ohne Papierkram
Fulda als eine von neun Modellregionen für vereinfachte Unternehmensgründung ausgewählt
Fulda wurde als eine von neun Pilotkommunen für ein neues Projekt ausgewählt, das die Gründung von Unternehmen erleichtern soll. Die Initiative mit dem Namen „Schnellgründen“ erprobt Wege, um die Unternehmensgründung zu beschleunigen und vollständig digital abzuwickeln. Neben der Stadt Fulda beteiligt sich auch die benachbarte Gemeinde Petersberg an dem Vorhaben.
Das Projekt ist Teil einer umfassenden Initiative des Landes Hessen, um Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Kernziel ist die Schaffung eines digitalen Verfahrens, das es Gründerinnen und Gründern ermöglicht, ein Unternehmen innerhalb von 24 Stunden anzumelden. Dafür sollen Verwaltungsleistungen online gebündelt, Register effizienter vernetzt und das „Once-Only-Prinzip“ angewendet werden – sprich: Antragstellende müssen ihre Daten nur einmal einreichen.
Fulda und Petersberg arbeiten eng mit Landes- und Bundesbehörden zusammen, um die Abläufe zu straffen. Ziel ist es, Papierkram durch klare, schnelle und nutzerfreundliche digitale Schritte zu ersetzen. Die Verantwortlichen hoffen, dadurch mehr Menschen zur Selbstständigkeit zu motivieren, indem überflüssige Hürden abgebaut werden.
Die in Fulda gewonnenen Erkenntnisse bleiben nicht lokal begrenzt. Die hier gesammelten Erfahrungen sollen als Grundlage für ähnliche Verbesserungen in ganz Hessen dienen. Das Projekt steht zudem für einen grundsätzlichen Wandel hin zu mehr Unterstützung für Gründerinnen und Gründer in der Region.
Bei Erfolg könnte das Pilotprojekt die Unternehmensgründung in Hessen revolutionieren. Ein vollständig digitales Verfahren mit 24-Stunden-Bearbeitung würde Wartezeiten verkürzen und Gründern bürokratischen Aufwand ersparen. Die Ergebnisse könnten später auch von anderen Städten und Gemeinden im Land übernommen werden.






