Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Frida StiebitzFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit einzigartigem Fußballturnier
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem besonderen Fußballturnier zu Ende. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" trafen sich Mannschaften unterschiedlicher Herkunft – nicht der Wettbewerb, sondern die Solidarität stand im Mittelpunkt. Auf Schiedsrichter wurde verzichtet, und statt Pokale gab es symbolträchtige Banner.
Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier fand am 3. April 2026 als Abschlussveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Neun Teams, die verschiedene religiöse und kulturelle Gemeinschaften repräsentierten, spielten ohne Unparteiische – stattdessen setzten sie auf Fairplay und gegenseitigen Respekt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt, das 2024 gegründet wurde und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz steht.
Den Sieg sicherte sich der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch der sportliche Erfolg war zweitrangig. Statt Medaillen erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Das Bündnis, dem über 30 Partnerorganisationen angehören, setzt sich für eine inklusive und zusammenhaltende Stadtgesellschaft ein.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind eine jährliche Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zwar liegen die genauen Teilnehmerzahlen für 2026 noch nicht vor, doch beteiligen sich üblicherweise Hundert Städte und Gemeinden mit lokalen Aktionen und Veranstaltungen.
Das Turnier unterstrich das Engagement Bergisch Gladbachs für Vielfalt und gegen Rassismus. Mannschaften mit unterschiedlichen Hintergründen spielten gemeinsam und veranschaulichten so die Kernwerte der Kampagne. Die Arbeit des Bündnisses geht im Rahmen der städtischen Bemühungen um Respekt und Zusammenhalt weiter.






