Hanau verlängert Erbbaurecht für FC Alemannia bis 2052 und sichert Sanierungspläne
Maria-Theresia ThanelHanau verlängert Erbbaurecht für FC Alemannia bis 2052 und sichert Sanierungspläne
Der Stadtrat von Hanau hat grünes Licht für die Verlängerung des Erbbaurechts von FC Alemannia 1916 Klein-Auheim gegeben. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein umfangreiche Sanierungsarbeiten plant. Nach den neuen Bedingungen läuft die Vereinbarung nun bis 2052 – zehn Jahre länger als ursprünglich vorgesehen.
Das ursprüngliche Erbbaurecht stammt aus dem Jahr 1982 und sollte eigentlich 2042 auslaufen. FC Alemannia beantragte eine vorzeitige Verlängerung, um die Planungsicherheit für die anstehenden Bauvorhaben zu gewährleisten. Der Stadtrat stimmte dem Antrag zu, ohne die bestehenden Bedingungen zu ändern.
Die finanziellen Rahmenbedingungen bleiben bescheiden. Die jährliche Pacht beträgt derzeit 2.937,73 Euro, was für die verlängerte Laufzeit Gesamtkosten von 29.377,30 Euro bedeutet. Da der Transaktionswert unter der Schwelle von 125.000 Euro bleibt, sind keine weiteren Beschlüsse des Stadtrats erforderlich.
Die Verlängerung gibt dem Verein langfristige Planungssicherheit, die für den Zugang zu öffentlichen Fördermitteln entscheidend ist. Das neue Enddatum am 19. April 2052 schafft Stabilität für künftige Projekte.
Mit dem verlängerten Erbbaurecht kann FC Alemannia nun die geplanten Sanierungsmaßnahmen vorantreiben. Da der Stadtrat die Aufsicht behält, verfügt der Verein über die notwendige Sicherheit, um Zuschüsse und Subventionen zu beantragen. Zudem bleiben die finanziellen Konditionen im Einklang mit den bisherigen Regelungen.






