Hannah Kramer schafft mit ihrer Senioren-WG in Mönchengladbach ein neues Zuhause
Frida StiebitzHannah Kramer schafft mit ihrer Senioren-WG in Mönchengladbach ein neues Zuhause
Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2025 einen Anstieg bei Unternehmensgründungen – die Neuanmeldungen stiegen um 7,1 % im Vergleich zum Vorjahr. In Mönchengladbach setzt sich eine Unternehmerin besonders für die Gemeinschaft ein: Hannah Kramer, Gründerin von Senioren-WG mit Herz, die Senioren in Wohngemeinschaften unterstützt.
Kramer gründete ihr Unternehmen, um älteren Menschen den Aufbau privat organisierter Wohngemeinschaften zu ermöglichen. Ihr Angebot konzentriert sich auf innovative Wohnkonzepte, gemeinschaftliches Wohnen und soziale Betreuung für Senioren. Zudem baut sie ein Partnernetzwerk auf, um deren Lebensqualität zu verbessern.
Der schönste Moment für Kramer war, als die ersten Bewohner in die WG einzogen und sich dort heimisch fühlten. Ihr Rat an angehende Gründer: dranbleiben, starke Netzwerke knüpfen, frühzeitig die Finanzen planen und die eigenen Stärken nutzen.
In der gesamten Region nahm die Gründungsdynamik 2025 zu. Im Bezirk der IHK Mittlerer Niederrhein wurden 11.024 neue Unternehmen angemeldet – ein Plus von 10 % gegenüber 2024. Allein in Mönchengladbach wagten 2.464 Bürger den Schritt in die Selbstständigkeit, während 1.973 ihre Betriebe schlossen. Damit ergibt sich ein Nettozuwachs von 491 Unternehmen. Der IHK-Präsident fordert nun mehr politische Unterstützung, um Gründungsprozesse zu vereinfachen und den Zugang zu Fördermitteln für junge Unternehmer zu verbessern.
Landesweit stieg die Zahl der Neugrundungen in Nordrhein-Westfalen 2025 auf 144.191. Unternehmer wie Hannah Kramer tragen mit ihren Ideen nicht nur zum wirtschaftlichen Aufschwung bei, sondern lösen auch gesellschaftliche Herausforderungen. Die Forderung nach besserer politischer Förderung soll künftig noch mehr Menschen zum Gründen ermutigen.






