17 March 2026, 10:19

Hannovers Kriminalstatistik 2025 zeigt deutlichen Rückgang der Gewaltkriminalität

Detailierte alte Karte von Hannover, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Weniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Hannovers Kriminalstatistik 2025 zeigt deutlichen Rückgang der Gewaltkriminalität

In der Region Hannover verbesserte sich die Sicherheitslage im Jahr 2025 spürbar. Die von den lokalen Behörden veröffentlichten Kriminalstatistiken zeigen einen Rückgang sowohl bei Gewaltdelikten als auch bei der Gesamtzahl der registrierten Straftaten. Trotz eines leichten Anstiegs der Opferzahlen deuten die zentralen Kennzahlen auf ein sicheres Umfeld für die Bevölkerung hin.

Die Gewaltkriminalität in der Region ging im vergangenen Jahr um etwa 7 Prozent zurück. Dieser Rückgang trug zu einer insgesamt geringeren Zahl an erfassten Straftaten bei, die auf 103.478 sank. Auch die Fälle von häuslicher Gewalt nahmen ab – ein Zeichen für positive Entwicklungen in mehreren Bereichen.

Die Zahl der von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen verringerte sich auf 41.388. Darunter sank die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen auf 3.340, während die der kindlichen Tatverdächtigen weiter auf 1.682 zurückging. Diese Entwicklungen gehen mit einer gestiegenen Aufklärungsquote von 61,14 Prozent einher – das bedeutet, dass mehr Fälle als in den Vorjahren gelöst wurden.

In den letzten fünf Jahren verzeichnete Hannover einen moderaten Anstieg der Kriminalität um 5 bis 8 Prozent, vor allem getrieben durch Eigentumsdelikte und Cyberkriminalität. Dieser Zuwachs fällt jedoch geringer aus als in Großstädten wie Berlin (+15 Prozent) oder Hamburg (+12 Prozent) und liegt näher am Trend Münchens (+6 Prozent), wie aus den Daten des Bundeskriminalamts (BKA) hervorgeht.

Die aktuellen Zahlen bestätigen eine deutliche Verbesserung der Sicherheit in der Region Hannover. Mit weniger Gewaltdelikten, einer höheren Aufklärungsquote und rückläufigen Tatverdächtigenzahlen zeigen die Daten greifbare Fortschritte. Der leicht gestiegene Opferwert auf 27.935 deutet jedoch darauf hin, dass in einigen Bereichen weiterhin Handlungsbedarf besteht.

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