Henkel spaltet Konzern auf: Zwei eigenständige Töchter entstehen bis 2026
Maria-Theresia ThanelHenkel spaltet Konzern auf: Zwei eigenständige Töchter entstehen bis 2026
Henkel treibt die Pläne zur Aufspaltung des Konzerns in eigenständige Unternehmen voran. Die Entscheidung sieht vor, die Sparten Consumer Brands und Klebstofftechnologien auszugliedern. Die Aktionäre billigten den Schritt auf der Hauptversammlung im April 2026.
Den Anfang machte die Entscheidung des Henkel-Vorstands, die beiden Bereiche in rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften zu überführen. Die Kanzlei Hengeler Mueller beriet das Unternehmen bei der strukturellen Ausgestaltung der Transaktion. Im Rahmen der Umstrukturierung schloss Henkel zudem Abspaltungs- und Zwischenmietverträge für die betroffenen Einheiten ab.
Auf der Hauptversammlung am 27. April 2026 erfolgte die endgültige Freigabe für die Aufspaltung – ein entscheidender Meilenstein in der Neuausrichtung des Konzerns. Durch die Ausgliederung entstehen aus den bestehenden Henkel-Sparten zwei unabhängige Tochtergesellschaften. Die getroffenen Vereinbarungen sollen einen reibungslosen Übergang gewährleisten und gleichzeitig die operative Stabilität sichern. Die Änderungen treten nach Abschluss der rechtlichen und finanziellen Regelungen in Kraft.






