Hertha BSC bangt um Linus Gechter: Schulterverletzung gefährdet Einsatz gegen Dresden
Evangelos RörrichtHertha BSC bangt um Linus Gechter: Schulterverletzung gefährdet Einsatz gegen Dresden
Hertha BSCs Verteidiger Linus Gechter erleidet erneuten Rückschlag mit Schulterverletzung – Einsatz gegen Dynamo Dresden ungewiss
Die Sorgen bei Hertha BSC wachsen vor dem anstehenden Spiel: Verteidiger Linus Gechter laboriert erneut an einer Schulterverletzung. Zwar hatte er sich in der Saison 2025/26 von einem ähnlichen Problem schneller erholt, doch diesmal ist sein Einsatz fraglich. Der Club wartet nun auf weitere medizinische Untersuchungen, um das Ausmaß der Verletzung zu klären.
Gechter musste während des U21-EM-Qualifikationsspiels Deutschlands gegen Griechenland verletzungsbedingt vom Platz, nachdem er über Schulterschmerzen klagte. Im Gegensatz zu seiner vorherigen Verletzung – die ihn in der Vorsaison über drei Monate außer Gefecht setzte – wirkt der aktuelle Schaden zunächst weniger schwerwiegend. Anfang 2026 war er nach einem strukturierten Reha-Programm beim SC Bern, bestehend aus Physiotherapie, Rotatorenmanschetten-Übungen und Krafttraining auf dem Eis, zügig ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.
Nun soll eine MRT-Untersuchung Klarheit über die aktuelle Verletzung bringen. Eine direkte Diagnose stand nach dem Spiel noch aus, sodass Hertha BSC in Ungewissheit bleibt. Der 20-Jährige hatte sich in der Rückrunde als Stammkraft in der Innenverteidigung etabliert – ein möglicher Ausfall wäre daher ein herber Verlust.
Das Spiel gegen Dynamo Dresden findet am Samstag um 20:30 Uhr MEZ statt und wird live auf RTL Nitro und Sky übertragen. Sollte Gechter fehlen, müsste Trainer Stefan Leitl umplanen. Als mögliche Ersatzkandidaten gelten Pascal Klemens und Toni Leistner.
Die Ergebnisse der MRT werden entscheiden, ob Gechter gegen Dresden auflaufen kann. Ein Fehlen würde Leitl zu einer Umstellung in der Abwehr zwingen, während eine schnelle Rückkehr die Sorgen bei Hertha lindern würde. Der Verein hofft, dass dieser Rückschlag kürzer ausfällt als die monatelange Pause im vergangenen Jahr.






