KI-Agenten revolutionieren die Fabrikproduktion – wie Microsoft, Accenture und Avanade Fabriken smarter machen
Maria-Theresia ThanelKI-Agenten revolutionieren die Fabrikproduktion – wie Microsoft, Accenture und Avanade Fabriken smarter machen
Accenture, Avanade und Microsoft entwickeln gemeinsam KI-gestützte Lösung zur Revolutionierung der Fabrikproduktion
Die drei Unternehmen arbeiten an einem als "Agentic Factory" bezeichneten System, das menschliches Fachwissen mit autonomen KI-Agenten verbindet, um die Effizienz in Fabriken zu steigern. Erste Anwender wie Kruger Inc. und Nissha Metallizing Solutions testen die Technologie bereits in der Praxis.
Die neue Plattform setzt KI-Agenten ein, die Mitarbeiter in Echtzeit unterstützen: Sie führen erste Prüfungen durch, diagnostizieren Probleme und leiten bei der Fehlerbehebung an – basierend auf Betriebsdaten, Maschinendaten und Produktionstrends. Ziel ist es, Stillstandszeiten zu verkürzen und Ausschuss zu reduzieren.
Technologisch basiert das System auf Microsoft-Lösungen wie Azure, Fabric, Foundry und Copilot und integriert die Factory Agents sowie Analytics-Tools von Accenture und Avanade. Kruger Inc. erwartet durch den Einsatz eine Verkürzung der Reparaturzeiten um 10 bis 15 Prozent, was bei flächendeckender Einführung in mehreren Werken Millionenersparnisse bringen könnte. Auch Nissha Metallizing Solutions rechnet mit weniger Produktionsunterbrechungen und weniger Materialverschwendung.
Die "Agentic Factory" soll Ende 2026 breiter verfügbar sein. Mit dem Projekt wollen die drei Partner die Fertigungsindustrie neu definieren – durch eine engere Verzahnung von Mensch, Maschine und KI. Fabriken, die das System nutzen, könnten von schnelleren Reparaturen, geringeren Kosten und weniger ungeplanten Ausfallzeiten profitieren. Während erste Pilotprojekte bereits laufen, soll die Technologie die Abläufe in Produktionslinien grundlegend verändern. Die allgemeine Markteinführung ist für 2026 geplant.






