15 April 2026, 16:20

Kriminalstatistik 2025: Weniger schwere Gewalt, aber mehr Diebstähle in Vorpommern-Greifswald

Balkendiagramm, das die Homicid-Rate je nach Alter des Täters und Waffengebrauch von 1976 bis 2004 zeigt.

Kriminalstatistik 2025: Weniger schwere Gewalt, aber mehr Diebstähle in Vorpommern-Greifswald

Kriminalstatistik 2025 für Vorpommern-Greifswald zeigt gemischte Entwicklungen

Die Kriminalstatistik für das Jahr 2025 im Landkreis Vorpommern-Greifswald offenbart ein uneinheitliches Bild: Während schwere Gewaltdelikte gegen das Leben um über 60 Prozent zurückgingen, stiegen Diebstähle und Sexualstraftaten spürbar an. Insgesamt verzeichnete der Landkreis einen leichten Rückgang der angezeigten Straftaten um 2,2 Prozent.

Gewaltdelikte gegen das Leben – darunter Mord und Totschlag – gingen 2025 drastisch um 62,5 Prozent zurück. Trotz dieses deutlichen Rückgangs konnten die Ermittlungsbehörden jeden einzelnen Fall aufklären und erreichten damit eine Aufklärungsquote von 100 Prozent. Andere Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub blieben mit 2.592 Fällen auf dem Niveau des Vorjahres stabil.

Die Aufklärungsquote bei Gewaltdelikten insgesamt lag weiterhin hoch bei 91,5 Prozent. Sexualstraftaten nahmen hingegen um 14,4 Prozent zu – insgesamt wurden 389 Fälle registriert. Dennoch blieb die Aufklärungsquote in diesem Bereich mit 89,2 Prozent auf einem hohen Niveau.

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Diebstahlsdelikte stiegen moderat um 5,4 Prozent an und erreichten 4.578 Fälle. Besonders stark zulegte der Fahrraddiebstahl mit einem Plus von 22,2 Prozent (1.238 gemeldete Vorfälle). Die allgemeine Aufklärungsquote im Landkreis blieb mit 64,4 Prozent nahezu unverändert gegenüber 2024.

Die Zahlen für 2025 zeigen einen deutlichen Rückgang bei den schwersten Gewaltdelikten, während Diebstahl und Sexualstraftaten weiterhin Herausforderungen darstellen. Da die Aufklärungsquoten in zentralen Bereichen hoch bleiben, setzt die Polizei ihre Arbeit fort, um den Anstieg in bestimmten Deliktbereichen einzudämmen.

Quelle