19 April 2026, 16:20

Mainzer Marktfrühstück zieht um – doch die Kritik bleibt laut

Ein belebter Markt auf einer Stadtstraße mit Gebäuden, Bäumen, Fahrzeugen, Menschen, Stühlen, Tischen, Ständen, Bannern und einem klaren blauen Himmel.

Mainzer Marktfrühstück zieht um – doch die Kritik bleibt laut

Mainzer "Marktfrühstück" umzieht auf den Schillerplatz – doch die Kritik reißt nicht ab

Das beliebte "Marktfrühstück" in Mainz, ein wöchentliches Marktfrühstück, ist nach Protesten am ursprünglichen Standort auf den Schillerplatz umgezogen. Die Veranstaltung startete dort am 21. März 2023, doch bereits jetzt melden Anwohner und lokale Unternehmen Bedenken gegen den neuen Standort an. Die Stadtverwaltung prüft nun die eingegangenen Rückmeldungen, nachdem sich die Beschwerden in den vergangenen Wochen gehäuft haben.

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Ursprünglich sollte das Marktfrühstück am 14. März am Fischtor in der Nähe des alten Leichhofs eröffnet werden. Doch der Widerstand von Anwohnern und Händlern zwang die Verantwortlichen zu einer Verschiebung. Oberbürgermeister Nino Haase räumte die Probleme ein und erklärte, dass der Platz am Fischtor für die wachsende Beliebtheit der Veranstaltung zu beengt geworden sei.

Als Ausweichlösung wurde schließlich der Schillerplatz gewählt – allerdings ohne vorherige Absprache mit den ansässigen Betrieben. Agnese De Covre, Inhaberin des "Eiscafé De Covre", erfuhr erst durch Medienberichte von der Verlegung. Andere Händler und Anwohner schlossen sich schnell der Kritik an der mangelnden Kommunikation an.

Das Marktfrühstück findet nun jeden Samstag von 9 bis 15 Uhr statt, von März bis in den späten Herbst hinein. Trotz der Kontroversen betont die Stadtverwaltung, die Sorgen ernst zu nehmen. Haase selbst äußerte Zweifel, ob der Schillerplatz eine dauerhafte Lösung sei.

Vorerst geht die Veranstaltung weiter, doch ihre Zukunft am neuen Standort bleibt ungewiss. Die Stadt steht vor der Herausforderung, den Erfolg des Marktfrühstücks mit den Interessen von Anwohnern und Unternehmen in Einklang zu bringen. Mit Fortschreiten der Saison sind weitere Diskussionen zu erwarten.

Quelle