18 April 2026, 00:29

Nationaler Krippentag: Wie eine uralte Tradition bis heute begeistert

Eine Krippe in einer Kirche, die für Weihnachten dekoriert ist, mit Statuen von Menschen, Tieren, Pflanzen, Lichtern und anderen Gegenständen und einem Stern oben und einer Wand im Hintergrund.

Nationaler Krippentag: Wie eine uralte Tradition bis heute begeistert

Nationaler Krippentag: Ein Fest mit langer Tradition

Jedes Jahr wird am 7. Dezember in Deutschland der Nationale Krippentag begangen. Die Tradition, Weihnachtskrippe aufzustellen, reicht Jahrhundert zurück und hat ihre Wurzeln in frühen christlichen Bräuchen, bevor sie sich in ganz Europa verbreitete.

Die ersten Darstellungen der Geburt Jesu waren noch schlicht: Sie zeigten lediglich ein Kind, einen Ochsen und einen Esel. Mit der Zeit entwickelte sich daraus eine immer aufwendigere Tradition.

Franz von Assisi gilt als Wegbereiter der lebenden Krippe – er inszenierte im Jahr 1223 die erste bekannte Weihnachtskrippe. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts hielten Krippe auch in italienischen Haushalten Einzug. Im frühen 17. Jahrhundert erreichte der Brauch dann Deutschland.

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Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Darstellungen um Figuren wie Hirten, Engel und die Heiligen Drei Könige erweitert. Im 19. Jahrhundert verlagerten sich die Krippe von den Kirchen in private Haushalte. Dank der günstigen Massenproduktion von Krippenfiguren ab dem späten 19. Jahrhundert wurden sie für immer mehr Familien erschwinglich.

Der moderne Feiertag geht auf Sven Giese zurück, den Gründer des "Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt". Der Nationale Krippentag würdigt eine jahrhundertealte Tradition, die sich von der frühen christlichen Kunst zu einem weitverbreiteten Brauch entwickelte. Noch heute sind Weihnachtskrippe ein zentraler Bestandteil der Festtagsdekoration in vielen Haushalten. Der Feiertag sorgt dafür, dass diese Tradition jedes Jahr im Dezember gewürdigt wird.

Quelle