06 June 2026, 22:20

Neue E-Auto-Förderung: Bis zu 5.000 Euro Zuschuss für Haushalte mit niedrigem Einkommen

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Neue E-Auto-Förderung: Bis zu 5.000 Euro Zuschuss für Haushalte mit niedrigem Einkommen

Die Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm gestartet, um den Kauf von Elektrofahrzeugen zu fördern. Privatpersonen können nun Zuschüsse für den Kauf oder das Leasing von förderfähigen Neuwagen beantragen – die Höhe der Subventionen richtet sich nach Einkommen und Fahrzeugtyp. Das Programm umfasst auch rückwirkende Anträge für Zulassungen ab Januar 2026.

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Besonders begünstigt werden Haushalte mit niedrigerem Einkommen: Wer bis zu 80.000 Euro jährlich verdient – oder 5.000 Euro mehr pro Kind, maximal jedoch 10.000 Euro Aufschlag –, erhält höhere Zuschüsse. Käufer des vollelektrischen Mitsubishi Eclipse Cross könnten beispielsweise 5.000 Euro erhalten, wenn das Haushaltseinkommen unter 45.000 Euro liegt. Bei einem Einkommen von bis zu 80.000 Euro wären es für dasselbe Modell noch 3.000 Euro.

Auch der Mitsubishi Outlander als Plug-in-Hybrid ist förderfähig. Haushalte mit einem Einkommen unter 45.000 Euro könnten 3.500 Euro erhalten, während bei einem Einkommen von bis zu 80.000 Euro 1.500 Euro gewährt werden. Die Basisförderung für Plug-in-Hybride beginnt bei 1.500 Euro, kann aber je nach Berechtigung auf bis zu 4.500 Euro steigen.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass das Fahrzeug mindestens 36 Monate gehalten wird und der Antrag innerhalb eines Jahres nach der Zulassung gestellt wird. Das Programm gilt rückwirkend für Neuwagen, die zwischen dem 1. Januar 2026 und dem 31. Dezember 2028 zugelassen wurden – sofern die Mittel nicht vorher aufgebraucht sind.

Der Eclipse Cross verbraucht im Elektromodus 16,7–17,1 kWh pro 100 Kilometer und stößt dabei keine CO₂-Emissionen aus. Der Outlander kommt auf einen Verbrauch von 24,8–25,5 kWh/100 km (elektrisch) und 1,2–2,7 Liter Benzin pro 100 Kilometer, mit CO₂-Emissionen von 60 g/km.

Ziel des Programms ist es, Elektrofahrzeuge für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen zugänglicher zu machen. Antragsberechtigte müssen die Besitz- und Antragsfristen einhalten, um die Förderung zu erhalten. Die Zuschüsse werden bis zur Ausschöpfung des Budgets oder bis zum Ende des Programms im Jahr 2028 gewährt.

Quelle