10 May 2026, 08:18

Neuer Flughafen-Frankfurt-Plan: Lärmverteilung wird angepasst – doch nicht alle profitieren

Frankfurt Airport Gebäude mit Glaswänden, Text, gelben Flaggen und Eisenstangen vor einem bewölkten Himmel.

Neuer Flughafen-Frankfurt-Plan: Lärmverteilung wird angepasst – doch nicht alle profitieren

Ein neuer Betriebsplan für den Flughafen Frankfurt wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr geprüft. Das Vorhaben zielt darauf ab, Flugrouten und die Lärmverteilung anzupassen, ohne das Gesamtlärmniveau zu erhöhen. Laut Behörden werden die Änderungen für benachbarte Städte wie Wiesbaden und Mainz keine spürbare Lärmzunahme mit sich bringen.

Das aktualisierte Konzept ist auf etwa 560.000 Flugbewegungen bis zum Jahr 2033 ausgelegt. Die meisten Starts sollen weiterhin über die Westbahn erfolgen, entsprechend den bestehenden Verfahren. Eine zentrale Neuerung sieht vor, je nach Verkehrsaufkommen zwischen nordwestlichen Abflugrouten und südlichen Anflugkorridoren zu wechseln.

Zusätzlich wurde ein freiwilliges Lärmschutzpaket vereinbart. Dazu gehören der Ausbau von Schallschutzmaßnahmen an Gebäuden sowie zusätzliche Fördermittel für besonders betroffene Gebiete. Eine neue Regelung ist die Einführung einer morgendlichen Lärmpause: Abflüge in nordwestlicher Richtung werden erst ab 6 Uhr morgens stattfinden.

Die Bewertung des Landes ergab, dass die Lärmbelastung im Rahmen der aktuellen Planungsvorgaben bleibt. Einige Gemeinden wie Nauheim und Rüsselsheim werden weniger Lärm ausgesetzt sein. Allerdings müssen sich Bewohner in Flörsheim und Eddersheim auf höhere Belastungen einstellen. Ziel ist es, die Lärmverteilung gleichmäßiger zu gestalten und für bestimmte Regionen ruhigere Phasen einzuführen.

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Der überarbeitete Plan hält das bestehende Lärmniveau aufrecht, verlagert jedoch die Belastung zwischen einzelnen Gemeinden. Die Behörden bestätigten, dass Wiesbaden und Mainz keine nennenswerten Steigerungen erfahren werden. Die Änderungen sollen nun unter den vereinbarten Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden.

Quelle