Neues Logistikzentrum am BER: Nachhaltige Flächen für Berlins Süden bis 2027
Frida StiebitzNeues Logistikzentrum am BER: Nachhaltige Flächen für Berlins Süden bis 2027
Aus einem ehemaligen Industriegelände im Süden Berlins entsteht ein modernes Logistik- und Gewerbezentrum. Das von evolutiq und Urban Partners geleitete Projekt befindet sich auf einem 20.500 Quadratmeter großen Brachland in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER). Die Entwickler wollen damit nicht nur eine Lücke in der lokalen Infrastruktur schließen, sondern auch die regionale Wirtschaft stärken.
Die neue Anlage wird rund 12.500 Quadratmeter flexible Flächen für Logistik, Leichtindustrie und Büros bieten. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant, wobei Nachhaltigkeit im Mittelpunkt steht: Geplant sind Wärmepumpen, Solaranlagen und begrünte Dächer, um die Umweltbelastung zu verringern. Zudem wird auf die Versiegelung neuer Grünflächen verzichtet – stattdessen wird bestehendes Gelände wiederverwendet.
Jan-Nicolai Tröndle, Business Development Manager bei evolutiq, betonte die strategische Lage des Standorts in unmittelbarer Nähe zum BER und zur Autobahn A10. Das Projekt ist Teil eines größeren Trends in der Region, wo die Logistikaktivitäten zunehmen. In der Nähe erweitert der SEGRO Park Berlin Airport kontinuierlich seine Kapazitäten mit neuen Einheiten, während der P3 Berlin Airport Park – ein 90.000 Quadratmeter großes Projekt – voraussichtlich Ende 2026 fertiggestellt wird.
Trotz dieser Dynamik wurden seit 2020 in der Umgebung des BER keine großen Logistikprojekte mit über 50.000 Quadratmetern mehr realisiert oder geplant. Das aktuelle Vorhaben, zwar kleiner dimensioniert, soll die Attraktivität des Standorts steigern und die Nachfrage nach modernen, umweltfreundlichen Flächen bedienen.
Bis 2027 wird die Anlage flexible Logistik- und Gewerbeflächen im Süden Berlins ergänzen. Dank nachhaltiger Bauweise und verkehrsgünstiger Lage am BER könnte sie Unternehmen anziehen, die auf effiziente und grüne Betriebsabläufe setzen. Gleichzeitig markiert das Projekt einen weiteren Schritt in der fortlaufenden Logistik-Expansion der Region.






