Paulus-Spielplatz in Halle bleibt erhalten – Tiefgaragen-Pläne vom Tisch
Evangelos RörrichtPaulus-Spielplatz in Halle bleibt erhalten – Tiefgaragen-Pläne vom Tisch
Gerüchte um Tiefgarage unter dem Paulus-Spielplatz in Halle (Saale) widerlegt
Die Spekulationen, wonach der Paulus-Spielplatz am Rathenauplatz in Halle (Saale) einer unterirdischen Tiefgarage weichen solle, haben sich als haltlos erwiesen. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt bestätigte in einer Videobotschaft, dass es keine Pläne für einen solchen Bau gebe. Stattdessen stellt die Stadt mehr als eine Million Euro für die dringend notwendige Sanierung des in die Jahre gekommenen Spielplatzes bereit.
Auslöser der Diskussion war der elfjährige Jonathan, der in einer Sitzung des Stadtrats seine Sorge äußerte, der Spielplatz könnte abgerissen werden, um Platz für Parkflächen zu schaffen. Tatsächlich hatte die Verwaltung die Idee einer Tiefgarage an dieser Stelle zwar erwogen, sie jedoch wegen der hohen Kosten wieder verworfen.
Aktuell ist der Spielplatz nur teilweise nutzbar, da viele Geräte verschlissen sind. Vogt versicherte den Anwohnern, dass nach Abschluss der Bauarbeiten wieder uneingeschränkter Zugang möglich sein werde. Die Mittel für das Projekt stammen aus einer Sonderrücklage der Stadt.
Während der Rathenauplatz also seine Grünfläche behält, sucht die Stadt weiterhin nach Lösungen für den Parkplatzmangel. In besonders nachfrageintensiven Vierteln könnten neue Quartiersgaragen entstehen.
Die Entscheidung bedeutet, dass der Paulus-Spielplatz erhalten bleibt und eine umfassende Modernisierung erhält. Über eine Million Euro fließen in die Erneuerung der Anlagen. Parallel dazu wird weiter nach alternativen Parkmöglichkeiten in stark frequentierten Stadtteilen gesucht.






