18 April 2026, 14:25

PETA prangert Misshandlung von Elefanten im Wuppertaler Zoo an

Plakat wirbt für einen Münchner Zoo, zeigt Bilder einer Leopardin und einer Hauskatze mit Text über Zoo-Informationen.

PETA prangert Misshandlung von Elefanten im Wuppertaler Zoo an

Die Tierschutzorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine afrikanischen Elefanten – darunter auch das junge Kalb Tuffi – zu misshandeln. Die Organisation behauptet, der Zoo zwinge die Tiere zu Kunststücken und Fotosessions und bezeichnet diese Praktiken als "empörend" und "grausam".

Videoaufnahmen aus den Monaten Mai bis Juli 2018 zeigen, wie Pfleger Bullenhaken einsetzen, um die Elefanten im Zoo zu kontrollieren. Die Tiere werden dazu gebracht, ihre Rüssel für Fotos zu heben und Besucher auf ihrem Rücken zu tragen. Die Biologin von PETA, Dr. Yvonne Würz, beschreibt diese Methoden als schädlich und psychisch belastend für die Elefanten.

PETA hat sich wiederholt an Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke und Mitglieder des Stadtrats gewandt, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Trotz ihrer Warnungen blieb eine Reaktion jedoch aus. Die Organisation fordert nun ein sofortiges Ende der Misshandlungen sowie den Umstieg auf "geschützten Kontakt" – ein sichereres System, bei dem Pfleger und Elefanten durch Barrieren voneinander getrennt sind.

Der Zoo erwirtschaftet zudem zusätzliche Einnahmen durch Sonderveranstaltungen, bei denen Elefanten eingesetzt werden. PETA argumentiert, dass Zoos den komplexen Bedürfnissen dieser Tiere in Gefangenschaft nicht gerecht werden können, und drängt die Stadt, die Ausbeutung der Elefanten vollständig zu beenden.

PETA setzt sich weiterhin für Veränderungen im Wuppertaler Zoo ein, darunter das Verbot von Bullenhaken und erzwungenen Auftritten. Die Organisation besteht darauf, dass die Elefanten – wie Tuffi – ohne ein Eingreifen weiter unter den aktuellen Bedingungen leiden werden.

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