Prinz Harry und William: Australien-Reise vertieft den royalen Familienzwist
Claudius KeudelPrinz Harry und William: Australien-Reise vertieft den royalen Familienzwist
Die Spannungen zwischen Prinz Harry und Prinz William haben sich nach dem jüngsten Australien-Besuch des Herzogs und der Herzogin von Sussex weiter verschärft. Die Reise, die hochkarätige Termine umfasste, soll den Bruch zwischen den Brüdern vertieft haben. Ihr angespanntes Verhältnis hält nun schon seit Jahren an, mit nur sehr begrenztem Kontakt.
Prinz Harry und Meghan Markle bereisten im April 2023 Australien und besuchten dabei wichtige Orte wie Sydney, Canberra und Melbourne. Während ihres Aufenthalts trafen sie sich mit Familien von Veteranen, halfen in einer Obdachlosenunterkunft bei der Essensausgabe und statteten dem Royal Children's Hospital einen Besuch ab – genau 40 Jahre nach dem Besuch von Prinzessin Diana an derselben Stelle. Ihr letzter offizieller Royal-Besuch in Australien datiert aus dem Jahr 2018.
Der Besuch soll die Frustration innerhalb der Königsfamilie weiter verstärkt haben. Besonders Prinz William soll unzufrieden sein – vor allem mit der anhaltenden Medienpräsenz des Paares und ihrer Herangehensweise an offizielle royalen Verpflichtungen. Berichten zufolge strebt er derzeit keine Versöhnung an.
Die Beziehung der Brüder ist seit Jahren belastet. Es gibt kaum noch Kommunikation zwischen ihnen, und ihr letztes bekanntes Treffen fand im September 2022 statt, als Harry sich kurz mit König Charles in Clarence House wiedersah. Es war ihr erstes persönliches Treffen seit zwei Jahren.
Harry hatte seine Entscheidung, sich aus den royalen Pflichten zurückzuziehen, erstmals beim InterEdge-Gipfel im April 2016 thematisiert. Seitdem haben er und Meghan ihren Wohnsitz nach Montecito in Kalifornien verlegt, wo sie heute mit ihren beiden Kindern leben.
Die jüngste Reise hat die anhaltende Kluft zwischen den Sussexes und dem Rest der Königsfamilie weiter verdeutlicht. Da keine Anzeichen für eine Versöhnung erkennbar sind, bleiben die Brüder uneins. Ihre unterschiedlichen Ansätze zu öffentlichem Leben und royalen Verpflichtungen prägen weiterhin ihr angespanntes Verhältnis.






