08 June 2026, 08:17

Radtke und Fahimi fordern Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge in der Rentenreform

CDA unterstützt obligatorische betriebliche Altersvorsorge

Radtke und Fahimi fordern Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge in der Rentenreform

Die deutsche Regierungskoalition hat eine umfassende Rentenreform angekündigt. Nun treiben zwei zentrale Akteure die Forderung nach einer verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorge als Teil der geplanten Änderungen voran. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Alterssicherung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken.

Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmergruppe, setzt sich dafür ein, dass jeder Beschäftigte Anspruch auf eine betriebliche Rente erhält. Er argumentiert, dass eine engere Verzahnung der drei Säulen der Altersvorsorge – gesetzliche, betriebliche und private Rente – ein würdevolles Leben im Alter sichere. Als Beleg für die Funktionsfähigkeit solcher Systeme verweist Radtke auf bestehende Modelle in der chemischen Industrie und anderen Branchen.

Auch Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), hat einen ähnlichen Plan vorgelegt. Ihr Konzept sieht vor, dass Arbeitgeber verpflichtend in die betriebliche Altersvorsorge ihrer Beschäftigten einzahlen müssen. Sowohl Radtke als auch Fahimi betrachten diesen Schritt als notwendig, um die Rentenabsicherung zu verbessern.

Die Forderungen nach einer Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge sind Teil der laufenden Debatten über die Rentenreform. Sollten die Pläne umgesetzt werden, müssten Arbeitgeber künftig in die Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter investieren. Die Vorschläge warten nun auf weitere Beratungen innerhalb der Koalitionsregierung.

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