19 April 2026, 14:25

Sachsen erhöht Beamtengehälter nach CDU-SPD-Einigung ab 2026

Ein detaillierter architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts in der Bundesrepublik Deutschland, der Layouts und Anmerkungen zeigt.

Sachsen erhöht Beamtengehälter nach CDU-SPD-Einigung ab 2026

Beamte in Sachsen erhalten Gehaltserhöhung nach Einigung von CDU und SPD

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Sachsens sollen bald mehr Geld erhalten: Die regierenden Parteien CDU und SPD haben sich darauf verständigt, die jüngste Tarifvereinbarung für den öffentlichen Sektor auf die Beamten zu übertragen. Mit dem Vorhaben sollen Gehälter und Pensionen an die aktuellen Tarifabschlüsse angepasst werden – ein finanzieller Vorteil für Tausende Mitarbeiter.

Die Entscheidung stößt auf breite Zustimmung bei Gewerkschaften und Oppositionsparteien, die sie als fairen und notwendigen Schritt bewerten. Der von der CDU-SPD-Koalition unterstützte Gesetzentwurf sieht vor, die im Februar vereinbarte Tariferhöhung für den öffentlichen Dienst auf die Beamten zu übertragen. Dem Plan zufolge steigen die Bezüge ab dem 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro. Weitere Anpassungen folgen: am 1. März 2027 um 2,0 Prozent und schließlich am 1. Januar 2028 um 1,0 Prozent.

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Henning Homann, Vorsitzender der SPD-Fraktion, betonte, die Entscheidung sei ein Zeichen des Respekts gegenüber den öffentlichen Bediensteten und trage zugleich zur Modernisierung der Verwaltung bei. Jan Löffler, haushaltspolitischer Sprecher der CDU, nannte die Einigung ein "ausgewogenes Ergebnis" und unterstrich, dass es nur fair sei, die Beamten ebenfalls an der Tariferhöhung teilhaben zu lassen.

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßte die Ankündigung und reiht sich damit in die breite Zustimmung ein. Über Sachsen hinaus haben bereits weitere Bundesländer – darunter Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein – signalisiert, die Tarifvereinbarung ebenfalls auf ihre Beamten zu übertragen.

Die beiden Fraktionen wollen nun einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Landtag einbringen, um die Änderungen offiziell zu verankern. Wird das Vorhaben verabschiedet, erhalten die sächsischen Beamten dieselben Gehaltserhöhungen wie andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die schrittweisen Anpassungen treten in den kommenden zwei Jahren in Kraft, beginnend mit der ersten Erhöhung im April 2026. Die Entscheidung spiegelt einen bundesweiten Trend wider, die Besoldung im Beamtenbereich an die aktuellen Tarifabschlüsse anzupassen.

Quelle