"Stranger Dogs": Wie eine Stadt mit KI und Popkultur Hunde vermittelt
Maria-Theresia Thanel"Stranger Dogs": Wie eine Stadt mit KI und Popkultur Hunde vermittelt
Eine brasilianische Stadt setzt auf Popkultur, um Welpen in gute Hände zu vermitteln
Das Tierschutzamt (DPA) von Caxias do Sul hat mit einer kreativen Adoptionskampagne namens Stranger Dogs für Aufsehen gesorgt. Mithilfe künstlicher Intelligenz verwandelte das Team Schutzhund-Welpen in Figuren aus der Serie Stranger Things – und die Ergebnisse gingen viral.
Im Rahmen der Aktion wurden die zur Vermittlung stehenden Welpen als Doppelgänger bekannter Charaktere aus der Netflix-Serie in Szene gesetzt. Passend zu ihren fiktiven Vorbildern erhielten sie auch deren Namen, was der Adoption eine spielerische Note verleiht. Einer der Welpen, der auf den Namen Will hört, hat bereits ein neues Zuhause gefunden.
Die etwa 50 Tage alten, mittelgroßen Hunde können Interessierte auf dem Instagram-Account des DPA entdecken – inklusive Fotos und Geschichten. Die Stadtverwaltung garantiert zudem, dass alle Welpen kastriert oder sterilisiert werden, sobald sie das entsprechende Alter erreichen.
Durch die Verbindung von Tierschutz mit einer beliebten Serie hofft das DPA, vor allem jüngere Zielgruppen anzusprechen. Die Strategie nutzt den Hype um Stranger Things, um obdachlosen Hunden bessere Chancen auf ein liebevolles Zuhause zu geben.
Die Stranger Dogs-Kampagne zeigt bereits erste Erfolge: Kurz nach dem Start wurde mindestens ein Welpe vermittelt. Die Initiative vereint kreativen Einsatz von KI mit einer praktischen Lösung für Tiervermittlungen. Weitere Welpen warten über die Social-Media-Kanäle des DPA auf ein neues Zuhause.






