24 May 2026, 10:17

Trier krönt sich mit 1:0 gegen Koblenz zum Landespokalsieger

Pokalfight in Trier: Eintracht schnappt den Titel

Trier krönt sich mit 1:0 gegen Koblenz zum Landespokalsieger

Trier holt den Landespokal nach hart umkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz

Mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg gegen TuS Koblenz am Samstag sicherte sich Trier den Landespokal. Das späte Entscheidungstor besiegelte nicht nur den Titel, sondern auch die Qualifikation für den DFB-Pokal. Eine turbulente Schlussphase mit Roten Karten und einer Handgreiflichkeit am Spielfeldrand trübte jedoch die Feierlichkeiten vor fast 9.000 Zuschauern im Moselstadion.

Die erste Halbzeit blieb torarm und bot kaum klare Torchancen. Zwar kontrollierte Trier den Ball, doch die Abwehr der Koblenzer präsentierte sich kompakt und gut organisiert. Keine der beiden Mannschaften kam vor der Pause zu einer nennenswerten Torabschlussmöglichkeit.

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Nach dem Seitenwechsel erhöhte Trier den Druck und suchte verzweifelt den Führungstreffer. Sowohl Damjan Marceta als auch Sven König ließen ihre Chancen ungenutzt – die Partie blieb weiter ausgeglichen. Erst in der 82. Minute fiel der Befreiungsschlag: Noah Herber verwandelte einen Abpraller, nachdem TuS-Torhüter Michael Zadach einen ersten Schuss nur abwehren konnte.

Die Schlussminuten arteten ins Chaos aus. Dami Grgić sah in der Nachspielzeit die Rote Karte, was eine Rangelei auf dem Platz auslöste. Auch TuS-Trainer Michael Stahl wurde in der Hitze des Gefechts des Feldes verwiesen – ein weiterer Dämpfer für die ohnehin enttäuschten Koblenzer.

Mit dem Abpfiff stand Triers Sieg fest, während Koblenz die Hoffnung auf eine Überraschung begraben musste. Der Erfolg bedeutet für Trier nicht nur den Pokalsieg, sondern auch die Teilnahme am DFB-Pokal – inklusive der finanziellen Vorteile einer Erstrundenteilnahme.

Triers knapper Triumph bescherte dem Team nach Jahren wieder den Landespokal. Das späte Siegtor und die anschließenden Turbulenzen überschatten zwar weite Teile der Partie, doch das Ergebnis sichert den Einzug in den nationalen Pokalwettbewerb der nächsten Saison. Koblenz hingegen bleibt trotz einer kämpferischen, letztlich aber ergebnislosen Leistung leer aus.

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