Versteigerung des Berliner Quartier 206 scheitert an zu niedrigen Geboten
Claudius KeudelVersteigerung des Berliner Quartier 206 scheitert an zu niedrigen Geboten
Die Versteigerung des renommierten Quartier 206 an der Berliner Friedrichstraße ist gescheitert. Das Amtsgericht Mitte lehnte das höchste Gebot ab, da es deutlich unter dem geschätzten Wert der Immobilie lag.
An der Auktion beteiligten sich lediglich zwei Bieter. Das höchste Angebot belief sich auf 40 Millionen Euro – weniger als ein Viertel des Marktpreises. Die Behörden hatten das Grundstück zuvor auf rund 187 Millionen Euro taxiert.
Nach lokalen Vorschriften darf das Gericht kein Gebot annehmen, das unter 50 Prozent des Marktwerts liegt. Der Richter lehnte daher die Zuschlagserteilung an den Höchstbietenden ab. Eine endgültige Entscheidung im Fall wurde auf diesen Freitag vertagt.
Das gescheiterte Verfahren lässt die Zukunft des Quartier 206 vorerst ungewiss. Die richterliche Entscheidung am Freitag wird zeigen, ob eine neue Versteigerung angesetzt oder alternative Schritte eingeleitet werden. Die Immobilie bleibt vorerst zum aktuellen Schätzpreis unveräußert.






