10 June 2026, 12:35

Wärmepumpen dominieren: Wie Deutschlands Neubauten 2025 fast ohne Gas heizen

Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Wärmepumpen dominieren: Wie Deutschlands Neubauten 2025 fast ohne Gas heizen

Deutschland erlebt einen raschen Wandel hin zu erneuerbaren Energien beim Heizen neuer Wohngebäude. Bis 2025 setzen die meisten Neubauten auf saubere Energiequellen – ein deutlicher Bruch mit den Vorjahren und den bisherigen Trends im Wohnungsbestand.

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Noch 2022 nutzten nur 10,2 % der bestehenden Wohngebäude in Deutschland erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung. Der Großteil der Haushalte war weiterhin von Erdgas (53,9 %) oder Heizöl (23,5 %) abhängig.

Doch bis 2025 hatte sich das Bild grundlegend gewandelt: In 78,2 % der neu errichteten Wohngebäude waren erneuerbare Energien die primäre Heizquelle. Den größten Anteil hatten dabei Wärmepumpen, die 73,6 % der Neubauten versorgten. Besonders beliebt waren sie in Einfamilienhäusern (77,9 %) und Zweifamilienhäusern (78,4 %).

Noch ausgeprägter zeigt sich der Trend bei künftigen Bauvorhaben. 2025 planten 87,0 % der genehmigten Wohngebäude, erneuerbare Energien als Hauptheizquelle zu nutzen. Erdgas spielte mit nur noch 10,5 % bei Neubauten und lediglich 2,2 % bei genehmigten Projekten eine untergeordnete Rolle. Dieser Anstieg setzt eine stetige Entwicklung fort: 2024 lag der Anteil bereits bei 69,4 % – fast eine Verdopplung im Vergleich zu 2015.

Erneuerbare Energien beim Heizen sind in deutschen Neubauten längst Standard. Wärmepumpen dominieren den Markt, während Erdgas und Öl eine weitaus geringere Bedeutung haben. Die Entwicklung zeigt einen klaren Kurswechsel hin zu sauberer Energie im Wohnungsbau.

Quelle