03 April 2026, 06:21

WM 2026: Deutschland spielt nachts – Lärmschutz wird für Public Viewing gelockert

Große Menschenmenge in einem Stadion bei einem Fussballspiel, mit einer Bühne auf der rechten Seite, Fahnen, Mästchen, einem Bildschirm und der Allianz Arena in München, Deutschland im Hintergrund.

WM 2026: Deutschland spielt nachts – Lärmschutz wird für Public Viewing gelockert

Deutschlands WM-Kampagne steht vor nächtlichen Spielen – Lärmschutzregeln gelockert

Bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft wird die deutsche Nationalmannschaft mehrere Spiele zu später Stunde bestreiten: Zwei der drei Gruppenspiele beginnen erst um 22 Uhr. Um den Fans entgegenzukommen, hat die Bundesregierung die Lärmvorschriften während des Turniers gelockert. Die neuen Regelungen ermöglichen es Städten, öffentliche Übertragungen auch nach Beginn der üblichen Nachtruhe zu genehmigen.

Das Bundeskabinett verabschiedete eine Verordnung, die den Lärmschutz vom 11. Juni bis zum 19. Juli lockert. Damit erhalten lokale Behörden mehr Spielraum, um nächtliche Public-Viewing-Veranstaltungen während der WM zuzulassen. Die Verantwortlichen müssen nun abwägen zwischen dem öffentlichen Interesse am Fußball und dem Schutz der nächtlichen Ruhe.

In diesem Jahr findet ungewöhnlich viele Partien außerhalb der gewohnten Abendzeiten statt: Von den 64 Spielen beginnen 19 um 21 Uhr, 12 um 3 Uhr morgens, 10 um 22 Uhr und 9 um Mitternacht. In der Vorrunde trifft Deutschland zweimal um 22 Uhr an, darunter am 20. Juni im Spiel gegen die Elfenbeinküste.

Bisher wurden zwar noch keine großflächigen Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen angekündigt, doch einige Locations planen bereits Übertragungen. Das Schön & Fröhlich in Braunschweig wird die Gruppenspiele der DFB-Elf live zeigen. Auch der BV Germania Wolfenbüttel organisiert ein Fan-Event zum Spiel gegen die Elfenbeinküste. Bei früheren Turnieren zogen Orte wie der Martinskirche-Platz in Braunschweig, der Schlossplatz in Wolfenbüttel, der Härke-Hof in Peine oder die Eisarena in Salzgitter große Menschenmengen an – für 2026 liegen jedoch noch keine vergleichbaren Pläne vor.

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Die gelockerte Verordnung überlässt es den Städten, ob sie nächtliche Public-Viewing-Veranstaltungen zulassen. Fans in Braunschweig und Wolfenbüttel haben bereits jetzt Möglichkeiten, die Spiele der Nationalmannschaft zu verfolgen. Bisher wurden für die zentralen Plätze der Region jedoch noch keine großen öffentlichen Events angekündigt.

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