22 May 2026, 22:27

Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Wende von der Regierung

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Wende von der Regierung

Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – die Linke kritisiert die Untätigkeit der Regierung

Die Linke hat die Bundesregierung scharf für ihr Versagen bei der Bewältigung der Wohnungskrise angegriffen. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Partei, bezeichnete die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 als „beschämend“. Sie warnte, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum entwickle sich bundesweit zu einer gefährlichen „sozialen Bruchlinie“.

Lay verwies auf einen dramatischen Engpass und schätzt, dass Deutschland mindestens 1,4 Millionen zusätzliche Wohnungen benötigt. Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) geriet in ihre Kritik: deren geplante Maßnahmen reichten bei Weitem nicht aus, um die Krise zu lösen.

Als Gegensteuer fordert Lay ein sofortiges Investitionsprogramm mit Fokus auf sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau. Priorität sollten der Bau von Sozialwohnungen, kommunalen Immobilien und Genossenschaftswohnungen haben. Zu ihren zentralen Forderungen zählen der direkte Bundesbau bezahlbarer Wohnungen sowie die umgehende Freigabe längst versprochener Fördergelder für gemeinnützige Projekte.

Die Sprecherin betonte, dass Verzögerungen bei Finanzierung und Bau die Lage weiter verschärften. Ohne rasches Handeln werde sich die Wohnungslücke weiter vergrößern – mit der Folge, dass immer mehr Menschen keine bezahlbare Bleibe fänden.

Lays Appelle kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die Regierung wächst. Sie besteht darauf, dass nur ein flächendeckendes, staatlich gesteuertes Bauprogramm die Krise entschärfen könne. Die Auszahlung der zugesagten Subventionen und der Ausbau gemeinnützigen Wohnraums bleiben Kernpunkte ihres Lösungsvorschlags.

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