02 April 2026, 18:23

Baden-Württemberg startet Großrazzia gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten an Karfreitag 2026

Polizeiauto fährt auf einer Straße neben einer Menschenmenge, mit einer Fahne auf der linken Seite, Geländern mit Fahnen dahinter, Bäumen, einer Brücke, einer Fahne auf einem Mast und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Baden-Württemberg startet Großrazzia gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten an Karfreitag 2026

Polizei in Baden-Württemberg bereitet Razzia gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten vor

Die Behörden in Baden-Württemberg rüsten sich für einen Großangriff auf illegales Fahrzeugtuning und riskante Showfahrten. Die Aktion, die am Karfreitag, dem 3. April 2026, stattfinden soll, markiert das fünfte Jahr in Folge, in dem sich das Land an einer bundesweiten Offensive gegen rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr beteiligt. Die Polizei kündigte verschärfte Kontrollen und härtere Strafen für Verstöße an.

Im Fokus der anstehenden Überprüfungen steht die sogenannte Poser-Szene, in der sich Fahrer oft versammeln, um getunte Fahrzeuge zur Schau zu stellen und waghalsige Kunststücke vorzuführen. Beamte werden gezielt bekannte Brennpunkte ansteuern, um illegale Straßenrennen und nicht genehmigte Fahrzeugumbauten im Keim zu ersticken. Die Maßnahme folgt auf Jahre tödlicher Unfälle, die mit solchen Aktivitäten in Verbindung stehen.

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Die Kampagne ist Teil einer übergeordneten Bundesinitiative, die vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) koordiniert und von den Landesverkehrspolizeien umgesetzt wird. Allein 2025 kontrollierte die Polizei in Baden-Württemberg im Rahmen ähnlicher Aktionen über 19.000 Fahrzeuge, deckte tausende Verstöße auf und zog mehr als 1.400 Autos aus dem Verkehr. Seit fünf Jahren nehmen alle 16 Bundesländer an diesen bundesweiten Kontrollwellen teil.

Die Behörden betonen, dass sie mit aller Konsequenz vorgehen werden: Durch mehr Streifen und strengere Ahndung soll gefährliches Fahrverhalten eingedämmt werden. Ziel ist es, Unfälle zu verhindern und die Risiken zu minimieren, die von stark veränderten Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen ausgehen.

Die verschärften Kontrollen fallen auf ein wichtiges Feiertagswochenende, an dem illegale Treffen besonders häufig stattfinden. Die Polizei warnt, dass Verstöße umgehend geahndet werden – unter anderem mit der sofortigen Beschlagnahmung der Fahrzeuge. Die Aktion unterstreicht den anhaltenden Einsatz für mehr Verkehrssicherheit und gegen lebensgefährliches Fahrverhalten.

Quelle