Kunstprojekt Combination feiert 50 Jahre Gebietsreform mit Ausstellungen und Dialog
Claudius KeudelKunstprojekt Combination feiert 50 Jahre Gebietsreform mit Ausstellungen und Dialog
Interkommunales Kunstprojekt Combination verbindet sechs Städte durch Ausstellungen und Diskussionen
Das interkommunale Kunstprojekt Combination bringt sechs Städte durch eine Reihe von Ausstellungen und Gesprächen zusammen. Initiiert vom Künstler Lars Breuer, markiert das Projekt den 50. Jahrestag der Gebietsreform, die diese Gemeinden vereinte. Den Auftakt bildet am 14. September ein Künstlergespräch mit Breuer in Arnsberg.
Das Projekt startete mit einem Künstlergespräch am 14. September 2023 um 15 Uhr in der Arnsberger Auferstehungskirche am Neumarkt. Organisiert vom Kulturbüro der Stadt, drehte sich die Diskussion um Breuers Werk sowie die Themen Einheit und Spaltung. Eine Woche später, am 21. September, fand in Meschede eine größere Diskussionsrunde statt, die Combination offiziell eröffnete.
Die Ausstellung lotet das Spannungsfeld zwischen Zusammenarbeit und Konflikt aus – verkörpert durch das Wortpaar KONSENS – KONTRAST, das in der Arnsberger Auferstehungskirche zu sehen ist. Dieses Thema spiegelt die Herausforderungen wider, eine vielfältige Region wie Arnsberg zu gestalten, in der verschiedene Stadtteile trotz ihrer Unterschiede zusammenarbeiten müssen.
Als Teil des bundesweiten Tags des offenen Denkmals erstreckt sich Combination über alle sechs Gemeinden, die von der Gebietsreform 1975 betroffen waren. Der Abschluss des Projekts ist für den 18. Januar 2026 im Lenneatelier in Schmallenberg geplant und bildet den Höhepunkt von über zwei Jahren Ausstellungen und Gesprächen.
Combination beleuchtet die gemeinsame Geschichte und die anhaltende Zusammenarbeit der sechs Städte. Durch Kunst und öffentlichen Dialog untersucht das Projekt, wie Kompromiss und Kontrast die lokale Politik prägen. Die Abschlussveranstaltung 2026 bildet den Schlusspunkt einer langfristigen Auseinandersetzung mit regionaler Identität.






