30 March 2026, 00:23

Sprüth Magers: Wie eine Berliner Galerie die zeitgenössische Kunst prägt

Installationsansicht der Ausstellung "Machtige Verzamelingen" im Museum of Modern Art in Berlin, mit einem großen Bildschirm an der Wand und einem Fenster links.

Sprüth Magers: Wie eine Berliner Galerie die zeitgenössische Kunst prägt

Die Galerie Sprüth Magers zählt zu den führenden Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin. Gegründet von Monika Sprüth und Philomene Magers, hat sie sich einen Namen damit gemacht, bahnbrechende Werke etablierter wie aufstrebender Künstler:innen zu präsentieren.

Ursprünglich in Köln eröffnet, zog die Galerie später nach München, bevor sie schließlich in Berlin sesshaft wurde. 2008 bezog sie ihren Hauptsitz in einem ehemaligen Ballsaal in Berlin-Mitte – ein entscheidender Schritt in ihrer Expansion. Dieser Umzug unterstrich ihre internationale Ausrichtung, etwa mit Ausstellungen wie TranscenDance des palästinensischen Künstlers Steve Sabella oder Kooperationen wie dem Festival of Vision zwischen Berlin und Hongkong im Jahr 2000.

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Sprüth Magers spezialisiert sich auf avantgardistische zeitgenössische Kunst mit einem starken Fokus auf Fotografie. Zu den prominenten Fotograf:innen der Galerie gehören Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer. Zudem zeigte sie Debütausstellungen von Künstler:innen wie Thomas Scheibitz und George Condo in ihren Berliner Räumlichkeiten.

Doch das Programm der Galerie geht weit über Fotografie hinaus: Vertreten werden internationale Positionen wie Robert Elfgen, Thomas Demand, Kaari Upson, Lizzie Fitch, Anthony McCall, Otto Piene, Robert Irwin und Jenny Holzer. Ihr globaler Radius umfasst zudem den chinesischen Künstler Zhang Huan, den spanischen Bildhauer Jaume Plensa sowie die russischen Künstlerkollektive Blue Noses und AES+F.

Mit einer Geschichte, die mehrere Städte prägt, und einer starken Präsenz in Berlin gestaltet Sprüth Magers weiterhin die zeitgenössische Kunstszene mit. Durch ihr Engagement für innovative Ausstellungen und internationale Kooperationen bleibt die Galerie eine der tonangebenden Institutionen der Branche – ein zentraler Anlaufpunkt für Sammler:innen, Kritiker:innen und Kunstbegeisterte gleichermaßen.

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