Neuköllns Stromnetz bekommt ein 78-Millionen-Euro-Upgrade bis 2031
Claudius KeudelNeuköllns Stromnetz bekommt ein 78-Millionen-Euro-Upgrade bis 2031
Großes Upgrade für die Stromversorgung in Berlin-Neukölln angelaufen
Stromnetz Berlin hat mit den Bauarbeiten für ein neues Umspannwerk an der Karl-Marx-Straße begonnen – ein 78-Millionen-Euro-Projekt, das eine veraltete Anlage aus den 1970er-Jahren ersetzt. Die Modernisierung soll die Stromversorgung für zehntausende Haushalte und Unternehmen im Bezirk langfristig sichern.
Der offizielle Spatenstich erfolgte am 26. März und läutete den Beginn der mehrjährigen Bauphase ein. Bevor die eigentlichen Bauarbeiten starten, führen die Teams zunächst Bodentests durch und räumen alte Fundamente des Geländes ab. Auf dem Areal befand sich einst eine Fabrik, die bis in die frühen 1950er-Jahre Busse und Straßenbahnen produzierte.
Das neue Umspannwerk vereint moderne Technik mit nachhaltigem Design: Eine Ziegelfassade fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein, während begrünte Flächen und eine Solaranlage die Umweltbelastung verringern. Während der Bauarbeiten bleibt das bestehende Umspannwerk in Betrieb, um Versorgungsengpässe zu vermeiden.
Der Rohbau soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein. Anschließend folgen Test- und Inbetriebnahmephasen, bevor die Anlage voraussichtlich Ende 2031 ans Netz geht. Dann wird sie eine zentrale Rolle bei der Erweiterung des Verteilnetzes von Stromnetz Berlin spielen – und so den steigenden Strombedarf der Stadt decken.
Die 78-Millionen-Investition modernisiert nicht nur die Strominfrastruktur des Bezirks, sondern garantiert auch während der Bauzeit eine stabile Versorgung. Ab 2031 wird das Umspannwerk mit innovativen und nachhaltigen Lösungen einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung Berlins leisten.






