29 March 2026, 18:27

Prien will Alkoholkonsum von Jugendlichen mit Eltern strikt verbieten

Karte von Australien mit rot schattierten Regionen, die verschiedene Prozentanteile von unteralterigen Teenagern nach Bundesstaat anzeigen, begleitet von einer Bildunterschrift, die besagt, dass unteralterige Teenager für einvernehmlichen Geschlechtsverkehr in das Sexualstraftäterregister aufgenommen werden können.

Prien will Alkoholkonsum von Jugendlichen mit Eltern strikt verbieten

Bundesfamilienministerin Karin Prien hat ein Verbot des "begleiteten Alkoholkonsums" für 14- und 15-Jährige vorgeschlagen. Die Initiative zielt auf die bestehende Ausnahme ab, die Jugendlichen derzeit erlaubt, in Begleitung ihrer Eltern Bier, Wein oder Sekt zu trinken. Behörden argumentieren, dass die Änderung helfen werde, die steigenden Suchtraten unter jungen Menschen einzudämmen.

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Der Gesetzentwurf sieht eine Novellierung des Jugendschutzgesetzes vor, indem die bisherige Regelung gestrichen wird. Nach geltendem Recht dürfen 14- und 15-Jährige bestimmte alkoholische Getränke legal konsumieren, sofern sie von einem Elternteil oder einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Das Ministerium warnt, dass früher Alkoholkonsum das Risiko für gesundheitliche Probleme, gewalttätiges Verhalten und Vernachlässigung erhöht.

Der Vorschlag ist Teil eines umfassenderen Reformpakets für Kinder- und Jugendhilfedienste. Priens Plan folgt auf Bedenken hinsichtlich der langfristigen Folgen von Alkoholkonsum Minderjähriger. Sollte die Änderung verabschiedet werden, bedarf sie der Zustimmung des Parlaments, bevor sie in Kraft tritt.

Der Bundestag soll voraussichtlich bis Ende des Jahres über den Entwurf abstimmen. Seit der Vorlage des Gesetzentwurfs wurden keine Details zu einer öffentlichen Debatte bekannt gegeben. Das Verbot würde die rechtliche Ausnahme für den begleiteten Alkoholkonsum von Jugendlichen beenden. Die Behörden sind überzeugt, dass strengere Regeln die Schäden verringern werden, die mit frühem Alkoholkonsum verbunden sind. Die endgültige Entscheidung liegt nun in den kommenden Monaten bei den Abgeordneten.

Quelle