VfB Lübeck verzichtet nach Ausschreitungen auf Fans - VfB Lübeck schließt Fans nach gewaltsamen Ausschreitungen aus
VfB Lübeck bestreitet Auswärtsspiel ohne mitreisende Fans
Der VfB Lübeck wird sein kommendes Auswärtsspiel ohne anreisende Anhänger bestreiten. Die Entscheidung fällt nach gewalttätigen Auseinandersetzungen beim letzten Heimspiel des Vereins. Fans, die bereits Tickets für die Fahrt erworben haben, können diese nun zurückgeben und erhalten ihr Geld erstattet.
Die Ausschreitungen begannen nach der 0:2-Niederlage Lübecks gegen Hamburger SV II am vergangenen Freitag. Mehr als 50 Personen waren in eine Schlägerei vor dem Elmstadion verwickelt, bei der sechs Menschen leicht verletzt wurden. Die Polizei griff ein, um die Kämpfe zu beenden.
In der Folge hat der Verein den Gästefans die Teilnahme am Freitagsspiel bei FSV Schöningen untersagt. Lübeck schlug die Maßnahme vor, und die Gastgeber in der Nähe von Braunschweig stimmten zu. Am Spieltag werden keine Tickets verkauft, und im Elmstadion wird es künftig keinen separaten Gästebereich mehr geben.
In der vergangenen Saison verzeichnete Lübeck im Schnitt 3.641 Zuschauer pro Heimspiel in der Regionalliga Nord. Der Klub will nun durch den Ausschluss der Auswärtsfans weitere Störungen verhindern.
Fans, die bereits Tickets für das Spiel in Schöningen gekauft haben, können diese in der VfB-Geschäftsstelle zurückgeben. Die Maßnahmen des Vereins folgen auf eine Woche der Unruhen nach der Niederlage gegen Hamburger SV II. Die Behörden hoffen, dass die Einschränkungen das Risiko weiterer Gewalt verringern.






