06 April 2026, 18:22

Wie die taz mit Erben und Stiftungen ihre Unabhängigkeit sichert

Gelblicher alter Zeitungsartikel mit 'Crédit Communal de France' in fetter schwarzer Schrift.

Wie die taz mit Erben und Stiftungen ihre Unabhängigkeit sichert

Die unabhängige Zeitung taz trotzt seit fast 40 Jahren allen Erwartungen. Als sie 1979 gegründet wurde, prophezeiten Branchenkenner ihr eine Lebensdauer von weniger als einem Jahr. Heute blüht die Genossenschaft weiter – indem sie ihren Gründungsidealen treu bleibt und sich gleichzeitig an eine radikal veränderte Medienlandschaft anpasst.

Die taz entstand aus einem Geist des Neuanfangs und dem Willen zum Wandel. Nun rückt der Erhalt des Geschaffenen und seine Weitergabe in den Vordergrund. Die Zeitung motiviert ihre Unterstützer:innen aktiv, ein bleibendes Zeichen zu setzen, indem sie die taz in ihrem Testament bedenken.

Ein finanzielles Vermächtnis an die taz sichert die Unabhängigkeit der Zeitung für künftige Generationen. Alternativ können Genossenschaftsanteile vererbt werden – so bleibt das Kapital auch nach dem Tod im Unternehmen gebunden. Anders als manche Organisationen fordert die taz das Geld aus vererbten Anteilen nicht zurück, falls die Besitzer:innen im Alter in finanzielle Not geraten.

Wer lieber gemeinnützig spenden möchte, kann die taz Panter Stiftung als Begünstigte einsetzen und so Nachwuchsjournalist:innen und kritischen Journalismus fördern. Diese Option ermöglicht zudem eine steuerbefreite Zuwendung – eine praktische Form des Engagements.

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Mit diesen vielfältigen Möglichkeiten, ein Erbe zu hinterlassen, sichert die taz ihre Zukunft und bleibt ihren genossenschaftlichen Werten verbunden. Ihr Ansatz stellt sicher, dass Unterstützer:innen auch über ihren Tod hinaus unabhängigen Journalismus stärken können. Diese Strategie spiegelt das anhaltende Bekenntnis der taz zu Wandel und Kontinuität wider.

Quelle