08 May 2026, 10:21

Wirtschaftskrise verschärft sich: Deutschland drohen 17,8 Milliarden Steuerausfälle bis 2026

Offenes Buch mit handgeschriebener Schrift auf altem Papier, das Wasserzeichen am unteren Rand aufweist, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Wirtschaftskrise verschärft sich: Deutschland drohen 17,8 Milliarden Steuerausfälle bis 2026

Deutschlands Wirtschaftskrise spitzt sich zu: Steuereinnahmen brechen 2026 um 17,8 Milliarden Euro ein

Die Linken machen die Regierung für die verschärfte wirtschaftliche Lage verantwortlich – statt die Ursachen zu bekämpfen, setze sie auf kurzfristige Lösungen. Der haushaltspolitische Sprecher der Partei, Dietmar Bartsch, fordert nun dringend strukturelle Reformen, um das Wachstum wiederzubeleben.

Bartsch kritisierte Finanzminister Christian Lindner (FDP) scharf für „kreative Buchführung“, mit der Haushaltslücken verschleiert würden. Die eigentliche Schwäche der deutschen Wirtschaft liege nicht in externen Faktoren wie dem Iran-Konflikt, sondern in der Selbstbezogenheit der Regierung, so der Politiker.

Die Linken schlagen als Gegensteuer eine grundlegende Steuerreform vor, um die Belastung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verringern. Bartsch regt höhere Abgaben auf Großvermögen und Erbschaften an – nicht als ideologisches Projekt, sondern als konjunkturellen Impuls. Solche Maßnahmen würden seiner Ansicht nach Konsum und Investitionen ankurbeln.

Die aktuelle Prognose der Arbeitsgemeinschaft SteuerSchätzung unterstreicht das Ausmaß der Herausforderung: Bund, Länder und Kommunen müssen bis 2026 mit Mindereinnahmen von insgesamt 17,8 Milliarden Euro rechnen. Bartsch warnt: Ohne mutige Reformen werde der wirtschaftliche Abwärtstrend anhalten.

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Im Kern zielen die Forderungen der Linken auf mehr Steuergerechtigkeit ab – durch eine Umverteilung der Lasten von Beschäftigten hin zu den Vermögendsten. Bisher hat die Regierung weder auf die Kritik noch auf die Einnahmewarnungen reagiert.

Quelle