Christian Hill will Wiesbaden mit weniger Bürokratie und mehr Bürgerorientierung reformieren
Christian Hill will Wiesbaden mit weniger Bürokratie und mehr Bürgerorientierung reformieren
Christian Hill, Spitzenkandidat der ProAuto in Wiesbaden, hat vor den Kommunalwahlen seine Vision für die Stadt skizziert. Er beschreibt Wiesbaden als an einem Scheideweg stehend, mit dringendem Handlungsbedarf in den Bereichen Verkehr, Wohnen und Verwaltung. Seine Partei ist eine von 15, die um Sitze im Stadtparlament konkurrieren.
Hills Prioritäten liegen in der Bürokratieabbau, Steuersenkungen und einer Abkehr von dem, was er als gescheiterte ideologische Politik bezeichnet, die die Bürger im Stich gelassen habe.
Seine schärfste Kritik richtet sich gegen die Wiesbadener Verwaltung, die er als überbesetzt und ineffizient bezeichnet. Statt Steuererhöhungen abzulehnen, will er die Kosten durch schlankere Stadtverwaltungsstrukturen senken. Sein Plan sieht vor, die Verwaltung wie einen modernen Dienstleister zu führen – mit schnelleren und einfacheren Genehmigungsverfahren und öffentlichen Prozessen.
Im Verkehrsbereich lehnt Hill die aktuelle autofeindliche Politik sowie das umstrittene Citybahn-Projekt ab. Stattdessen setzt er sich für die Reaktivierung der Aartalbahn und den Ausbau der Ländchesbahn ein, um den ÖPNV zu verbessern. Weitere Vorschläge umfassen die Wiedereinführung der Pförtner-Ampel und den Stopp beim Abbau von Parkplätzen.
Um bezahlbaren Wohnraum zu fördern, schlägt Hill eine Senkung der Grundsteuer, die Verhinderung ungerechtfertigter Abgaben und günstige Parkmöglichkeiten vor. Zudem will er durch weniger bürokratische Hürden den Wohnungsbau beschleunigen. Für Unternehmen plant er niedrigere Gewerbesteuern, weniger Regulierung und die Erschließung neuer Gewerbegebiete – insbesondere auf Flächen wie denen, die durch einen möglichen Umzug des BKA nach Erbenheim frei werden könnten.
Auch die Digitalisierung steht auf seiner Agenda, doch lehnt Hill eine Zwangsdigitalisierung für Bürger ab. Stattdessen will er die öffentliche Verwaltung modernisieren, ohne die Zugänglichkeit von Dienstleistungen zu beeinträchtigen. Seine drei dringendsten Aufgaben sieht er im Stopp der Citybahn, in der Steigerung von Sicherheit und Attraktivität der Stadt sowie in einer ausgewogenen Stadtentwicklung ohne polarisierende Projekte wie Ostfeld und Westfeld.
Hills Vorschläge zielen darauf ab, Bürokratie abzubauen, Steuern zu senken und Politikansätze umzukehren, die er für falsch hält. Seine Partei ProAuto wirbt mit wirtschaftsfreundlichen Reformen, schnelleren öffentlichen Dienstleistungen und einer Abkehr von ideologischer Verkehrsplanung. Die Wahl wird zeigen, ob diese Pläne in der Wiesbadener Stadtregierung auf Resonanz stoßen.
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