Niedersachsen kämpft mit mehr Medizinstudienplätzen gegen den Ärztemangel auf dem Land
"Bauchschmerzen" - Wo der Arztmangel in Niedersachsen für Frust sorgt - Niedersachsen kämpft mit mehr Medizinstudienplätzen gegen den Ärztemangel auf dem Land
Niedersachsen will medizinische Ausbildung ausbauen, um Ärztemangel auf dem Land zu bekämpfen
Um der wachsenden Ärzteknappheit in ländlichen Regionen entgegenzuwirken, plant Niedersachsen die Erweiterung der medizinischen Ausbildung. Ab dem Wintersemester 2026/2027 sollen 80 zusätzliche Studienplätze geschaffen werden, sodass die Gesamtzahl auf 876 an den Universitäten des Landes steigt. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund langer Wartezeiten und eingeschränkter medizinischer Versorgung in vielen ländlichen Gemeinden.
Trotz der Aufstockung bleibt Niedersachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern zurück: Mit nur zehn Medizinstudienplätzen pro 100.000 Einwohner liegt das Land unter dem Durchschnitt der meisten deutschen Regionen.
Die Ärzteknappheit in ländlichen Gebieten Niedersachsens zwingt Patienten zu weiten Anfahrten und langen Wartezeiten. In Weener behandelt der Dermatologe Bernd Brinker Patienten, die bis zu 80 Kilometer für einen Termin zurücklegen – manche erscheinen bereits vor 6:00 Uhr morgens, um überhaupt einen Platz zu bekommen. Der Hausarzt Holger Plochg in Bunde versorgt mittlerweile rund 3.000 Patienten pro Quartal – dreimal so viele wie zu Beginn seiner Tätigkeit im Jahr 1997.
Die Situation wird sich in Bunde weiter verschärfen, da Plochgs Kollege im Oktober in den Ruhestand geht. Ohne Nachfolge droht er bald der einzige Allgemeinmediziner im Ort zu sein. Landesweit waren im Dezember 2023 insgesamt 447 Stellen für Hausärzte unbesetzt, wobei ländliche Regionen besonders betroffen sind.
Als Gegenmaßnahme hat die Landesregierung eine Landarztquote eingeführt: Jährlich werden 60 Studienplätze für Mediziner reserviert, die sich verpflichten, mindestens zehn Jahre als Hausärzte in unterversorgten Gebieten zu arbeiten. Die neuen 80 Plätze ab 2026 werden auf die medizinischen Fakultäten in Hannover, Göttingen und Oldenburg verteilt und ergänzen die bereits bestehenden 120 Plätze in Oldenburg.
Dr. Plochg plädiert dafür, die medizinische Ausbildung auch auf mittelgroße Städte auszuweiten, um mehr Ärzte für ländliche Praxen zu gewinnen. Viele junge Mediziner ziehen derzeit Ballungsräume vor, angezogen von besserer Infrastruktur und Arbeitsbedingungen. Ohne gezielte Maßnahmen droht die Kluft zwischen städtischer und ländlicher Gesundheitsversorgung weiter zu wachsen.
Mit der Aufstockung der Studienplätze auf 876 bis 2026 will Niedersachsen die Belastung der ländlichen Gesundheitsversorgung verringern. Das Land hofft, so mehr Ärzte auszubilden, die bereit sind, in unterversorgten Regionen zu arbeiten. Dennoch bleibt die Herausforderung, die vielen vakanten Stellen zu besetzen – während ländliche Gemeinden weiterhin auf eine schrumpfende Zahl überlasteter Mediziner angewiesen sind.
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