"Miss Germany"-Finale: Warum zwei Finalistinnen als "nicht deutsch genug" angegriffen werden
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - "Miss Germany"-Finale: Warum zwei Finalistinnen als "nicht deutsch genug" angegriffen werden
Deutschland krönt an diesem Wochenende seine neue "Miss Germany"
Nach einem Wettbewerb, der mit über 2.600 Bewerberinnen begann, haben es neun Frauen ins Finale geschafft – darunter eine Biologin und eine Pressesprecherin der Bahn. Zwei der Finalistinnen stehen jedoch in der Kritik, weil sie von manchen nicht als "deutsch genug" wahrgenommen werden – obwohl beide die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und sich zu ihrer Identität bekennen.
Die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbs, der 2026 in ein neues Konzept mündet, bricht bewusst mit dem klassischen Schönheitswettbewerb-Format. Die Veranstalter suchen stattdessen nach zukünftigen DAX-Vorständinnen und erfolgreichen Gründerinnen. Besonders im Fokus der Debatten um Identität und Repräsentation stehen dabei zwei der neun Finalistinnen: Büsra Sayed und Amina Ben Bouzid.
Sayed, eine muslimische Berlinerin, die ein Kopftuch trägt und online als Büsra Caramella bekannt ist, tritt in der Kategorie "Female Founder" an. Ben Bouzid, ebenfalls mit Hijab, konkurriert in der Kategorie "Female Leader". Beide berichten offen über rassistische und sexistische Anfeindungen, vor allem von Männern, seit sie ins Finale eingezogen sind. Sayed hinterfragt etwa, ob Deutschsein an Äußerlichkeiten festgemacht wird – und scherzt, sie erfülle immerhin das Klischee, Räume ordentlich zu lüften, was viele Deutsche durchaus ernst nehmen.
Eine weitere Finalistin ist Abina Ntim aus Hamburg, eine schwarze Frau, die sich für die Pflege afrodeutscher Haare einsetzt. Wie Sayed und Ben Bouzid steht sie für die wachsende Vielfalt des Wettbewerbs. Trotz der Angriffe lassen sich die beiden nicht beirren. Sie sehen ihre Teilnahme als Chance, Vorurteile zu widerlegen und kommenden Generationen den Weg zu ebnen.
Die Kritik hat sie nicht eingeschüchtert. Stattdessen begegnen sie den Kommentaren mit Humor und Standhaftigkeit – und betonen dabei ihre deutsche Identität, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen.
Im Finale präsentieren sich neun Frauen mit unterschiedlichen Berufen und Lebenswegen, die den wandelnden Anspruch des Wettbewerbs widerspiegeln. Die Präsenz von Sayed und Ben Bouzid unterstreicht die anhaltende Debatte über nationale Identität und Zugehörigkeit. Ihre Teilnahme, gemeinsam mit anderen vielfältigen Finalistinnen, markiert einen Schritt hin zu einer Neuinterpretation dessen, was es bedeutet, Deutschland in solchen Wettbewerben zu repräsentieren.
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